ROAV Dashcam C2 by Anker im Test – Die Dashcam für jedermann? ROAV Dashcam C2 by Anker im Test – Die Dashcam für jedermann?
Vor wenigen Tagen hatte ich dir die ROAV Dashcam C2 von Anker bereits kurz vorgestellt. Für den Preis von nur 62,99 Euro, dank 30... ROAV Dashcam C2 by Anker im Test – Die Dashcam für jedermann?

Vor wenigen Tagen hatte ich dir die ROAV Dashcam C2 von Anker bereits kurz vorgestellt. Für den Preis von nur 62,99 Euro, dank 30 Prozent Rabatt, musste ich zuschlagen und habe mir eine fürs Auto kommenlassen.

Verarbeitung und technische Daten

Wer die Firma Anker kennt, weiß die gute Qualität zu schätzen. Dies lässt sich auch auf die ROAV Dashcam C2 übertragen – die neuste Dashcam aus dem Hause Roav by Anker. Vom Design ist die ROAV Dashcam C2 recht einfach gehalten, vorne die Linse mit einem großen Objektiv, auf der Rückseite das 3 Zoll große Display.

Obwohl die ganze Kamera nur ca. 100 Gramm wiegt, ist sie für diese Verhältnisse recht gut verarbeitet. Das ganze Gehäuse ist in Plastik verpackt, der Kern besteht jedoch aus einem Stahlgehäuse und macht einen guten Eindruck. Auch die Vorderseite, welche schon eher nach Metall aussieht, lässt sich gut anfassen. Was bei so einer Kamera aber zählt, sind die technischen Daten – die Optik eher weniger. Hier gehört die Dashcam C2 zu den besseren Modelle, zumindest für den Preis.

Dank den mitgelieferten Befestigungen in zweifacher Form, kann man die Dashcam an fast jeder Position im Auto befestigen, wo sie dank 3M Klebepads, einen festen Halt hat.

Was kann/macht die Dashcam?

Die ROAV Dashcam C2 wurde dafür entwickelt, Verkehrsunfälle oder Parkkollisionen fest zu halten, um die Aufnahmen im Nachhinein gegen den anderen Verkehrsteilnehmer verwenden zu können. Zur rechtlichen Lage komme ich weiter unten nochmal etwas genauer.

Für die entsprechenden Videos sorgt ein Sony Exmor IMX 323 Bildsensor, der von einem Ambarella A12 Chipset unterstützt wird. Technische Daten zu diesen Sensoren lassen sich in den Tiefen des Netzes finden, jedoch sind das eher weniger bekannte Chipsätze. Dieser Sensor ermöglicht Aufnahmen mit 1080p und 30 fps.

Wer lieber 60 fps bevorzugt, muss die Auflösung auf 720p reduzieren. Durch die lichtstarke f/2.0 Linse (5 Linsen) und einem Weitwinkelobjektiv mit 145 Grad, können bis zu 4 Spuren gleichzeitig gefilmt werden.

Befestigung

Die Dashcam sollte am besten in der oberen Mitte der Windschutzscheibe befestigt werden. Hierzu hat der Hersteller gleich zwei verschiedene Möglichkeiten beigelegt – zwei verschiedene Saugnäpfe, jeweilig mit einem 3M Klebepad . Damit man diese auch nachträglich an einem anderen Platz „verfrachten“ kann, ist extra noch ein Schaber diesem Paket beigelegt.

Ich habe für den Optimalen Platz jedoch eher unterhalb gefunden, sogar noch unter meiner Smartphone-Halterung aus meinem Pace-Link Testbericht – aus optischen Gründen.

Qualität

Die Qualität der ROAV Dashcam ist für eine Kamera des unteren Preissegmentes durchaus gut. Klar, das eigene Smartphone macht durchaus bessere Videos, jedoch befestigt man dieses auch nicht dauerhaft im Auto. Für den Preis von ca. 70 Euro finde ich diese Videoqualität durchaus in Ordnung. Auf Youtube habe ich schon deutlich schlechtere Kameras gesehen.

Mach dir am besten selbst ein Bild und schau dir meine Testfahrten an:

 

Rechtliche Lage von Dashcams

Während in Deutschland die rechtliche Lage sehr umstritten ist, sehen wir uns ein Land an, in dem die Benutzung von Dashcams sehr positiv aufgenommen wird: Russland. Hier trägt fast jedes Auto eine Dashcam an der Scheibe, besonders nach dem Vorfall des Meteors von Tscheljabinsk 2013. Aber auch vor den häufigen Unfallfluchten oder der korrupten Polizei möchte man sich absichern.

In GB geht man einen anderen Weg. KFZ Versicherungen bieten mittlerweile Rabatte an, wenn man sich eine DashCam ins Auto holt. Der Gedanke dahinter: Diese Personen tragen aktiv zu einem besseren Fahrverhalten bei, weil man die ganze Zeit auch seine eigene Fahrweise mitfilmt.

In Deutschland sieht (Stand Dezember 2017) so aus, dass man eine Dashcam gerade bei Unfällen, Kollisionen oder durchaus als Beweismittel nutzen kann. Jedoch liegt es am Richter, ob er die Kamera als Beweismittel zulässt. Die Mehrheit der Gerichte haben jedoch die Aufnahme als Beweismittel zugelassen.

Wichtig: Man darf die Kamera erst in „konkreten, strafrechtlich relevanten Situationen“ einschalten. Die C2 unterstützt diese Möglichkeit, weil sie genau in diesen Situationen oder auch bei manuellen Anschalten anfängt zu filmen. Rechtlich gesehen, darf man die Dashcam nicht dauerhaft eingeschaltet lassen. Insbesondere darf man diese Aufnahmen nicht ohne „konkreten Grund“ gegen eine andere Person verwenden. Was außerdem nicht erlaubt ist, ist mit der Dashcam eine „dauerhafte Beobachtung“ einer speziellen Person vorzunehmen.

Fazit

Die ROAV Dashcam C2 by Anker eignet sich für alle sicherheitsbewussten Fahrer, die gerne Beweisvideos von Kollisionen oder Unfällen haben möchte. Die Kamera befestigt man ganz einfach und schnell im Auto und die Filmaufnahmen starten automatisch, sobald sich „etwas tut“.

Im Vergleich zu Konkurrenz-Produkten, besticht diese durch ein schönes Design, ein kompaktes Gehäuse und einen günstigen Preis. Abzüge muss man beim Detailgrad der Aufnahmen machen, der ruhig noch etwas detailreicher (in dunklen Situationen) ausfallen könnte.

Die ROAV Dashcam C2 by Anker hängt jetzt seit knapp 3 Wochen in meinem Auto und bleibt nun auch weiterhin dort hängen. Man weiß ja nie, der Strassenverkehr kann für so einige Überraschungen sorgen. Bestelle dir jetzt auch eine, am besten über diesen Link!

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