iRobot Roomba: Der Hersteller möchte Raumpläne verkaufen iRobot Roomba: Der Hersteller möchte Raumpläne verkaufen
iRobot möchte die Raumpläne der Roomba-Saugroboter an weitere Unternehmen verkaufen. Staubsauger-Roboter sind seit neusten der letzte Schrei. Kleine Reinigungshelfer, die uns das reinigen der... iRobot Roomba: Der Hersteller möchte Raumpläne verkaufen

iRobot möchte die Raumpläne der Roomba-Saugroboter an weitere Unternehmen verkaufen.

Staubsauger-Roboter sind seit neusten der letzte Schrei. Kleine Reinigungshelfer, die uns das reinigen der Wohnung abnehmen, wenn wir nicht zuhause sind. Man muss nicht mehr dazu tun. Diese arbeiten vollautomatisch. Wenn der Akku leer wird, lädt sich der Sauger automatisch auf. Eigentlich eine total praktische Sache. Jedoch sollte man gerade bei einem Hersteller bzw Modell gerade in Acht nehmen. Genauer gesagt sollte Besitzer von einem iRobot Roomba nun die Ohren spitzen.

Laut dem Gründer des Unternehmens iRobot Colin Angie wird die Zukunft bei den Staubsauger-Roboter etwas anders, als man sich das vorgestellt hat. Die Staubsauger erstellen bei einer Cleaning-Fahrt mit Hilfe von der SLAM-Technoogie (Simultaneous Localization And Mapping) eine Karte des Raumes – mit den ganzen Möbeln und Stellflächen. Damit lässt sich relativ genau ein Raum aufzeichnen, was für weitere Fahrten von Vorteil ist. Jedoch möchte man diese Pläne schon in Kürze an Drittunternehmen verkauft werden, insbesondere an Hersteller von weiteren SmartHome Artikel wie beispielsweise diese hier. 

„Lichtsensoren, Thermostate und Sicherheitskameras sind immer noch taub, wenn es darum geht, ihre räumliche Umgebung zu verstehen“, so Angle gegenüber Reuters

Kaum waren diese Worte ausgesprochen hat haben Unternehmen wie Google, Amazon und Apple bei iRobot gemeldet und interessieren sich für die gewonnenen Daten. Logisch. Diese könnten die eigenen SmartHome Artikel perfekt dafür nutzen, um Einstellungen für Lautsprecher, Lichtsysteme oder für Heizsysteme optimal nutzen zu können. Auch, um die Räume besser zu verstehen und einschätzen zu können.

Raumpläne könnten durch iRobot verkauft werden

Eigentlich sind die einzelnen SmartHome Produkte ohne eine konkrete Raumaufteilung oder andere Produkte relativ dumm. Eine Kartografie hilft hier ungemein. Wenn iRobot die Raumpläne ohne die Zustimmung der Nutzer verkauft, wäre dies ein großes Datenschutzprobleme. Angle betont jedoch, dass Nutzer „freiwillig“ diesem zustimmen werden, um die neuen SmartHome Funktionen besser nutzen zu können.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Hersteller sich derzeit nur das Recht einräumen möchte, die Daten in Zukunft verkaufen zu dürfen. So groß ist der Hersteller nun noch nicht, um sich eine so große Klatsche erlauben zu dürfen.

Würdest du wollen, dass deine Wohnungsumrisse deines Wohnzimmer oder Schlafzimmers an ein chinesisches Unternehmen mit zweifelhaften Datenschutz verkauft werden? Was Sagst du dazu?

Quelle: Reuters Bildquelle: appgefahren