Warum das Software-Abo-Modell (SaaS) Kacke und gleichzeitig Geil ist Warum das Software-Abo-Modell (SaaS) Kacke und gleichzeitig Geil ist
Wenn man sich mal auf dem Markt umschaut, dann werden immer mehr Software-Produkte angeboten, die man auch monatlich bezahlen kann. Ich sage dir, warum... Warum das Software-Abo-Modell (SaaS) Kacke und gleichzeitig Geil ist

Wenn man sich mal auf dem Markt umschaut, dann werden immer mehr Software-Produkte angeboten, die man auch monatlich bezahlen kann. Ich sage dir, warum ich das auf der einen Seite echt toll finde, auf der anderen Seite aber bei manchen Programmen hasse. 

Während man früher einfach in den Laden gerannt ist, ein Programm gekauft hat und damit jahrelang glücklich war, ist die Geschichte heute eine andere. Damit meine ich nicht die Bestellungen bei Amazon über das gleiche Produkt. Ich meine, dass man mittlerweile immer mehr Software monatlich im sogenannten Abo-Modell erwerben und monatlich oder jährlich solange bezahlt, wie man sie nutzt. Ich möchte dir sagen, warum ich genau dieses Geschäftsmodell hasse und gleichzeitig liebe.

Durchgesetzt hat das SaaS (zu Deutsch: Abo-Modell) so richtig erst Microsoft..

Mittlerweile setzen fast alle größere Firmen auf das Software Abo Modell. Angefangen mit diesem Abo-Modell hat in meinen Augen „so richtig“ Microsoft, in dem sie das Office 365, also das Office Programm im Jahres-Abo oder Monats-Abo für sehr wenig Geld beworben hatten. Man bekommt schon für wenige Euro im Monat vollwertigen Zugriff auf die wichtigen Office Programme wie Word und Co. Also genau die Programme, die man auch teilweise beruflich jeden Tag nutzt.

Dann gibt es auch Unternehmen, wie zb . Adobe, die Ihren Kunden die Kaufsoftware aus dem Handel nehmen und für alle verpflichtend das Abo-Modell einführen. So muss jeder, sofern er ein neues Update möchte, auf das Abo Modell umsteigen und monatlich für sein Photoshop und das Creative Cloud (kurz CC) bezahlen. Ich hatte früher, als ich noch jung war, genau diese Software illegal aus dem Netz geladen und mit irgendwelchen KeyGens geknackt und sogar die Abfrage an die Server unterbunden. Irgendwann hatte ich die Probleme satt und wechselte auf die legale Variante

Wenn man mal rechnet, dass man diese und viele weitere Programme (welche ich im Abo nutze, erzähle ich dir weiter unten) einen monatlichen Preis bezahlt, dann sind diese Firmen auch nicht auf dem Kopf gefallen. Um so länger man die Programme nutzt, um so mehr bezahlt man letztlich für die jeweilige Software und so teurer wird das unter Umständen

Nimmt man von Office 365 nun den regulären Monatspreis von 7 Euro und rechnet diesen auf 24 Monate hoch, so kommt man auf 168 Euro über 2 Jahre. Man bezahlt also über 2 Jahre knapp den regulären Preis, wie man auch die Kaufversion bekommen würde. Mit einem entscheidenen Vorteil: Die Software veraltet nicht und ist immer auf dem neusten Stand!

Ich möchte dir nun meine ganz privaten Sachen zeigen, wo bei mir Software-Abo Modelle zum Einsatz kommen und wie du da am günstigen dran kommst. Dies spiegelt nun meine persönliche Meinung nieder, du kannst die Programme unten auch ganze anders gewichten oder sie durch andere ersetzen.

Auf Englisch heißt das recht schön: SaaS, also Software as a Service. Zu Deutsch würde man das als Software als ein Dienst übersetzten. Das trifft es eigentlich schon recht gut.

Software im Abo: Hier finde ich es echt Geil!

Das wichtigste Abo-Modell ist für mich immer die Software, die ich jeden Tag einsetze (muss). So gehört für mich folgende Software-Abo-Modelle zum täglichen Bedarf:

Amazon Prime: Klar, Prime bei Amazon ist fast schon unumgänglich. Gerade der Premium Versand und die kostenlosen Filme, Serien und Musik im Paket machen es fast schon zum Pflichtkauf. -> hier gehts zu Amazon Prime

Microsoft Office 365: Hier hat man die Wahl zwischen dem monatlichen und jährlichen Abo Modell. Der MS Store ist mit Abstand die teuerste Möglichkeit. Besonders bei Amazon ist die Jährliche Variante oftmals im Angebot, wie ich hier beschrieb. Mit dabei 1 TB Online-Speicher und alle Office Programme. Kostenlose Alternativen gibt es genügend, aber um Office kommt man kaum drum rum

Spotify: Ohne Musik geht gar nichts, noch nicht mal Arbeiten, Bloggen oder auch im Auto. Also führt kein Weg um das Premium Modell von Spotify herum. Alternativen: Deezer, Apple Music etc (fast alle mit Abo-Modell)

Software-Abos, die ich auf Dauer einsparen möchte

– Adobe Creative Cloud: Ich bin wirklich ein Fan von Photoshop und den ganzen Möglichkeiten, aber dafür nutze ich Photoshop einfach zu wenig. Derzeit nutze ich ich den Photography-Plan von der Creative Cloud für einen Spezialpreis von 9,81 Euro im Monat. Auf kurz oder lang möchte ich auf kostenlose Alternative umsteigen. Meine kostenlosen Alternativen sind: Pixlr und ImageOptim

– BildPlus-Abo: Keiner liest die Bild. Nein ich auch nicht.. Ich nutze ein vergünstigtes Abo-Modell für 1,99 Euro im Monat und lese sicherlich auch keine Inhalte, nein niemals. PS: Ist ein iOS In-App-Kauf mit einem Spezialpreis, regulär sind 3,99 Euro/Monat. Alternative: Webseiten aufsuchen,

– Todoist Derzeit nutzte ich aufgrund eines In-App-Angebotes noch einen Monat Todoist Premium (ich wechselte von Wunderlist, Bericht folgt) und dann werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder auf das Basis-Paket wechseln. Mal sehen ob ich trotzdem das Premium Modell wechsle, weil mir das Programm hilft, alles im Kopf zu behalten. Alternativen: Any.do, Wunderlist, Trello (Basis-Version meistens ausreichend, Abo-Modell für Premium Versionen

Software-Abos die ich echt Scheisse finde

– 1Password: DER Passwortmanager ist ein Fall, bei dem ich es nicht einsehe, für die Funktionen soviel Geld im Monat oder im Jahr zu bezahlen. Klar, man bekommt extrem viele Funktionen, die man erstmal alle nutzen muss. Für meine Zwecke recht LastPass dicke aus. Hier summieren sich auch wieder die 3 Euro im Monat.  Kostenlose Alternativen: LastPass

– Apple iCloud Abo: – 1,99 Euro im Monat für 50 GB Cloud-Speicher sind nicht viel, aber läppern sich. 50 GB für iCloud ist aber nicht mehr zeitgemäß kann ich mir auch sparen, weil ich bei OneDrive knapp 10 TB und bei Google Photos unlimitiert zur Verfügung habe.

– Feedly: Ich gehöre noch zu den Bestandskunden bei Feedly und komme ich den Genuss alles noch kostenfrei nutzen zu können. Neukunden müssen den Dienst mittlerweile mit Einschränkungen oder mit kostenpflichtigen Details in Anspruch nehmen oder 5 Euro im Monat bezahlen, damit man alles nutzen kann. Alternativen: Derzeit keine auf dem Schirm

Software-Abos die ich (derzeit) nicht nutze

– Dropbox: Früher war Dropbox der Platzhirsch, aber mittlerweile sichere ich meine Fotos bei Google Photos und bei OneDrive von Microsoft. Daher ist dieser Dienst für mich überflüssig. Ob DU Pro bzw Plus brauchst, sei mal dahin gestellt. Oftmals reicht auch eine externe Festplatte von Amazon

– Netflix: Der Dienst ist der Platzhirsch was Serien und Filme angeht. Ab 7,99 Euro im Monat kann sich jeder hier alles anschauen was er mag. Ich nutzte Netflix früher mal, aktuell hab ich kaum Zeit.. Alternativen: Amazon Prime, Watchever

Oben genannte Liste gilt nur nur für mich, allerdings deckt sich meine Meinung auch mit anderen Leuten. Wenn ich jetzt keinen Fehler gemacht habe, und alle Dienste, die ich für sinnvoll halte

Wie siehts bei dir aus, welches Software-Abo hälst du für essentiell und auf welche kannst du verzichten? Welche Abos hast du gar nicht in Anspruch genommen, weil ein Abo Modell für dich nicht interessant ist?

  • Georg S.

    26. März 2017 #1 Author

    Ich zahle für Amazon Prime, Office 365 und Dropbox.
    Photoshop ist mir zu teuer da ich nur Recht selten eine Software zur Fotobearbeitung brauche so nutze ich ein Mix aus GIMP, Pinta/Paint.net und dem nicht mehr ganz aktuellen Photoshop Elements 13 welches mich ganze 30€ gekostet hat ;-)
    Amazon Prime verbirgt eine Mischung aus praktischen Diensten (aber weniger Software) zu einem wirklich fairen Preis. Für 69€ (bisher habe ich noch 49€ gezahlt) gibt es eine brauchbare Auswahl an Filmen, Musik und schneller Versand. Office 365 Home habe ich vor-allem um Die Microsoft Office Software (Word, Excel, PowerPoint, Outlook & OneNote) auf 5 Geräten nutzen zu können und dazu gibt es als gratis Beigabe noch 1TB Speicher bei OneDrive für bis zu 5 Microsoft Accounts.
    Zwar habe ich durch Office 365 eigentlich schon 1TB Speicher bei Microsoft aber Dropbox bietet Client-Software für Windows (PC/Tablet/Smartphone), Linux, Android, iOS und Mac OS so das ich frei bei der Endgeräte-Wahl bin. Außerdem werden bei der Desktop Software nur geänderte Daten übertragen und es gibt die die Möglichkeit Daten per LAN zu Synchronisieren wenn ein andere PC im Netzwerk die Daten schon lokal gespeichert hat. Leider reichen nach dem Auslaufen einer 50GB Aktion (für zwei Jahre durch ein Samsung Tablet aktiviert davor hatte ich 24GB über ein HTC Gerät) meine übrigen knapp über 30GB nicht mehr aus und so musste ich auf 1TB aufstocken von denen ich aktuell keine 10% nutze.

    Und Passwort-Manager? Dafür wäre ich bereit zu bezahlen aber ich bin noch auf der Suche nach einer Software die für mich passt. Sie sollte für alle Systeme (auf jeden Fall für Windows, Windows 10 Mobile, Linux und Android) verfügbar sein und Zweifaktor-Authentifizierung bieten. Außerdem hätte ich noch gerne eine richtige Verschlüsselung der Passwörter mit dem Master-Passwort.

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