Sparkasse Online-Banking: Wenn jeder Klick 2 Cent kostet Sparkasse Online-Banking: Wenn jeder Klick 2 Cent kostet
Die Sparkassen im Lande habe sich heute eine tolle Sache einfallen lassen: Kunden müssen nun pro Klick auf der Online-Banking Seite zwei Cent bezahlen... Sparkasse Online-Banking: Wenn jeder Klick 2 Cent kostet

Die Sparkassen im Lande habe sich heute eine tolle Sache einfallen lassen: Kunden müssen nun pro Klick auf der Online-Banking Seite zwei Cent bezahlen

Momentan drehen die Sparkasse und Volksbanken eh am Rad. Zuerst werden Strafzinsen ab einer gewissen Höhe fällig, ab 2017 werden sämtliche Zinsen wieder gesenkt und nun werden auch noch Kosten erhoben, wenn man nicht in die Filiale geht, sondern das Online Banking dafür nutzt, wofür es eigentlich da ist.

Laut dem Soester Anzeiger werden einige Sparkassen (wie zb die Sparkasse Soest) bald Gebühren für das Online-Banking einführen – pro Klick auf der Seite werden bald 2 Cent fällig. Was klingt wie ein Scherz ist keiner. Momentan werden 1 Cent fällig – bald verdoppelt sich der Beitrag pro Klick.

Sparkasse - Gönn dir ist einfach wenn man 1 gute Bank hat vong Vorsorge her

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Als wären Kontoführungsgebühren nicht schon Grund genug, sein Konto zu wechseln, führt die Sparkasse Soest wirklich so eine absurde Sache ein: Pro Mausklick oder Finger-Tab werden schon bald 2 Cent fällig, sobald man sich einloggt und sein Kontostand checkt. Ob jetzt tatsächlich pro Klick, also jeder Seitenaufruf gemeint ist oder nur der bloße Einlog-Vorgang wurde leider nicht kommuniziert.

Abzocke nur im Basis-Paket für 3,50 Euro mtl., nicht aber im Standard-Paket für 5 Euro mtl.

Dieses total absurdes Spiel der Abzocke soll aber allerdings nur im Basis-Paket der Sparkasse fällig werden. Dieses kostet im übrigen 3,50 Euro monatlich. Das nächst größere Paket liegt bei 5 Euro. Wer sich also 30x im Monat einloggt und weitere 4x pro Besuch auf einen „Weiter“ oder anderen Button drückt, muss also draufzahlen.

Die Sparkasse zieht sich die Gründe aus den Haaren, denn:

Schließlich werden schon beim bloßen Anklicken der Seite technische Prozesse im Hintergrund ausgelöst, die mit Kosten verbunden sind. – Thomas Schnabel, Sprecher der Sparkasse Soest

Es entstehen daher schon beim ansehen der Webseite oder der Seite des Online-Banking schon Kosten. Selten habe ich so einen Schwachsinn gehört. Hier will sich jemand nur seinen Webauftritt vergolden und evtl noch mehr Kohle damit scheffeln. Wenn man sich mal überlegt, was manche Webseiten wie diese hier, für Abrufzahlen im Monat haben und wieviele Seitenaufrufe getätigt werden, dann kann man nur den Kopfschütteln.

Die vom Gesetzgeber geforderte kostenfreie Möglichkeit den Kontostand abzurufen ist aber immer noch gegeben. Man muss dafür nur in eines der Palast-artigen Gebäude der Sparkasse, die im übrigen mit roten Teppich ausgelegt und wunderbar beheizt sind, gehen und den Kontoausdrucker benutzen. Dieser druckt dann einen Beleg auf ein Thermopapier, welches auch auf Amazon nur für teuer Geld zu haben ist. Dazu sage ich nichts weiter..

Ich würde nur noch einmal in eine Sparkasse gehen und zwar um meine Kontoauflösung bekannt zu geben und zu einer anderen Bank zu wechseln, die keine Kontoführungsgebühren hat und so einen Schwachsinn nicht macht.

PS: Ich dachte zuerst, dieser Scherz hat sich der Postillion ausgedacht, ist aber leider wahr.

Via Mobiflip via Mobilegeeks

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