SOA SMA-R Dual: Die 50 Euro Smartwatch im Test SOA SMA-R Dual: Die 50 Euro Smartwatch im Test
Vom recht unbekannten Hersteller SOA darf ich die neue SMA-R Dual Smartwatch testen. Auch stellt sich die Frage, was kann eine 50 Euro Smartwatch... SOA SMA-R Dual: Die 50 Euro Smartwatch im Test

Vom recht unbekannten Hersteller SOA darf ich die neue SMA-R Dual Smartwatch testen. Auch stellt sich die Frage, was kann eine 50 Euro Smartwatch – Zeit für den Test.

Smartwatches gibt es wie Sand am Meer, auch preislich gibt es sie in allen Preisbereichen. Es muss ja nicht immer eine Apple Watch sein, manch einer möchte auch nur 50 Euro für eine Smartwatch ausgeben. Dafür bekommt man derzeit die Soa SMA-R Dual Smartwatch auf Gearbest. Doch was kann so eine günstige Smartwatch? Wo sind die Schwächen und Stärken?

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Lieferumfang
  • SMA-R mit 1,3 Zoll Display (Auflösung 240×240)
  • magnetisches USB-Kabel
  • Bedienungsanleitung in Englisch
Technische Daten
  • 1,3″, 240×240 Pixel
  • MTK2502, 128 MB RAM, 64 MB Speicher für Musik oder Aufnahmen
  • Pulsmesser, Lautsprecher, Bewegungserinnerung, Fitnesstracker
  • 300 mAh Akku
  • mit Android 4.4 und neuer / iOS 8.0 und neuer kompatibel
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Gehäuse und Verarbeitung

Man muss dazu sagen, dass man es hier mit einer 50 Euro „günstigen“ Smartwatch zu tun hat, Wunder darf man hier nicht erwarten. Schon beim Auspacken kann mir ein leichter Plastikgeruch in die Nase, dieser verflüchtigt sich aber nach wenigen Minuten. Von der Verarbeitung ist dir Uhr an sich gut verarbeitet.

Mit dem Armband bin ich eher unzufrieden, da es recht billig wirkt. So sind die Verschlüsse recht einfach und zu Beginn eine echte Fummelei. Auch die Verbindungsstücke vom Band zur Uhr sind recht günstig verarbeitet. Wenn es aber schließt, sitzt es ganz ordentlich.

Laut SOA ist die Smartwatch auch Wasserdicht und kann daher auch beim Sport getragen werden. Dadurch, dass der Lautsprecher nach unten verbaut wurde, sollte man diesen aber regelmäßig abwaschen – oder zumindest reinigen.

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Software

Die SMA-R setzt nicht auf Android Wear, sondern auf ein eigenen Betriebssystem. Kann durchaus Vorteile haben, da SOA die Zügel in die Hand nimmt. Laut Hersteller ist die eingestellte Sprache erstmal auf englisch, kann aber mit Hilfe der App SMR Wear umgestellt werden. In meinem Test hat dies aber nur bedingt funktioniert.

Die vorinstallierten Apps wie der Kalender, Wecker, Stoppuhr, das Schlaftracking oder auch das Messen des Pulses funktionieren auch ohne einem Smartphone. Möglich ist auch das Steuern des Musikplayer (nächstes Lied oder Lautstärke) oder die Auslösung der Kamera per Fernauslösung. Man bekommt etwas zeitverzögert das Bild auf der Smartwatch angezeigt, die Auslösung erfolgt dann unmittelbar per Klick auf der Smartwatch. Wer möchte kann sich optisch bei der Uhr vollkommen austoben. Weitere Apps auf die Uhr laden, geht aber nicht.

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Direkt zum Start sind ist zum Beispiel vorinstallierte Telefon-App dabei, mit der man direkt einen Anruf tätigen kann. Auch kann mit der Uhr auf das eigene im Smartphone befindliche Telefonbuch drauf zugreifen. Mit den vorinstallierten Apps Messages kann man auf eingehende SMS antworten. Dies funktionierte mit meinem iPhone 6 nur ab und zu, vielleicht sind die Erfolgschancen mit einem anderen Gerät vielleicht auch mit Android höher. Dank Voicerecorder kann man Sprachnachrichten aufnehmen, die im internen Speicher zwischengespeichert werden. Mit dem vorinstallierten Dateimanager kann man diese Files auch direkt auf der Smartwatch anhören und verwalten.

Fitnessdienste wie Fitness, Health-Tracking, Schrittzähler, Schlaftracking sowie einem ECG (Herzfrequenzmessung) sind auch mit von der Partie. Diese schreiben erstmal in den internen Speicher auf der Smartwatch, bis man diese mit dem Smartphone synchronisiert. Am besten finde ich die Messung der Herzfrequenz, die recht genau ist. Eine detaillierte Auflistung der jeweiligen Messungen bekommt man auf dem Smartphone hübsch aufbereitet.

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Sonstiges:

Laut SOA hält der eingebaute Akku knapp 2 Tage im Standby, was ich etwas wenig empfinde. Wenn man sie benutzt, darf man also jeden Abend mit einer Aufladung rechnen.

Für 50 Euro bekommt man hier mehr Smartwatch geboten, als man zu denken vermag. In Deutschland, sowie Österreich kommt auf diesen Preis (in D ab 26 Euro, in Ö ab 22 Euro) aber nochmals 19% bzw. 20% Umsatzsteuer obendrauf wenn man sie bei Gearbest bestellt. Bei Amazon ist die im übrigens nicht erhältlich.

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Negatives:

Wenn man eine Sache etwas nervt, dann ist es das anbringen des Ladekabels. So springt es jedesmal weg, wenn man die Uhr anders hinlegen möchte. Die einzige Möglichkeit diese ohne Probleme zu laden, ist die Uhr auf den Kopf zu legen und das Kabel von oben drauf zu legen. Irgendwie scheinen die Magnete einen Tick zu schwach zu sein.

Fazit der SOA SMA-R Smartwatch? 

Grundlegend kann man sagen, dass die SOA SMA-R Dual Smartwatch von Gearbest recht einfach, aber funktional ist. Klar, man kann die SMA-R nicht mit anderen Smartwatches vom Funktionsumfang oder Verarbeitung vergleichen, ist aber durchaus akzeptabel. Man bekommt für einen Preis von knapp 50 Euro eine Smartwatch mit den Basic-Funktionen.

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