FreeMessage: Neuer Messenger von 1und1, GMX und Web FreeMessage: Neuer Messenger von 1und1, GMX und Web
Mit FreeMessage wurde heute ein neuer Messenger von 1&1, GMX und Web.de auf den Markt geworfen. Kurz nachdem die ganzen Mobilfunkanbieter mit ihren Message+-... FreeMessage: Neuer Messenger von 1und1, GMX und Web

Mit FreeMessage wurde heute ein neuer Messenger von 1&1, GMX und Web.de auf den Markt geworfen.

Kurz nachdem die ganzen Mobilfunkanbieter mit ihren Message+- Messenger kläglich gescheitert sind und keine relevanten Zahlen vorweisen konnten, möchte nun ein weiterer Dienstenabieter in den Ring steigen. So bringt 1&1 Mail & Media GmbH in Zusammenarbeit mit Web.de sowie GMX nun einen neuen Messenger, der gleich mal allen 11 Millionen Kunden der Dienste zur Verfügung steht. Man verpackt den neuen Messenger in die bisherigen Mail-Apps rein und möchte so die Kunden direkt ansprechen. So werden die Web.de sowie GMX Apps zu kleinen Messengern. Ich bin mir nicht sicher, ob die viele Kunden das überhaupt möchten.

Der Fokus des neuen FreeMessage-Messenger-Dienstes liegt insbesondere in der Sicherheit. Die End-to-End-Verschlüsselung ist von 1&1 entwickelt worden, leider nicht Open-Source, aber bereits vom Security-Unternehmen cure53 getestet und als sicher empfunden worde. Möglich wird dies mit einer Datenspeicherung in Deutschland und auf deutschen Servern – verschlüsselt natürlich.

freemessage-messenger

Außerdem soll es möglich sein, auch Nachrichten an Nicht-FreeMessage Kunden zu senden. Hierbei werden die angeschriebenen per SMS über die Nachrichten informiert werden. Ein kurzer Anriss wird dabei angezeigt, die vollständige Nachricht erst beim Abrufen durch die Installation des Messenger. Man erhofft sich durch die SMS-Teaser-Funtkion „Hunger“ auf die Nachricht und dass die Kunden dann die App herunterladen. Die SMS Gebühren werden vom Dienst übernommen.

FreeMessage
FreeMessage
Entwickler: GMX GmbH
Preis: Kostenlos
FreeMessage Messenger
FreeMessage Messenger
Entwickler: GMX
Preis: Kostenlos

Mir wird derzeit nicht klar, wieviele Kunden den Dienst überhaupt aktiv nutzen werden. Wir haben doch momentan so viele Messenger auf den Markt, die meisten nutzen immer noch WhatsApp, weil diesen doch alle haben. Mal sehen ob 1&1 damit nicht auf die Nase fliegt und das Geld lieber in andere Apps investiert hätte, als in einen – in meinen Augen – nutzlosen Messenger.

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