Teufel Boomster im Test – Was kann der Ghettoblaster der Neuzeit? Teufel Boomster im Test – Was kann der Ghettoblaster der Neuzeit?
Was früher Ghettoblaster waren sind heute zwar immer noch große portable Lautsprecher, aber mit deutlichen besseren Sound. Zu dieser Sorte gehört auch der Teufel... Teufel Boomster im Test – Was kann der Ghettoblaster der Neuzeit?

Was früher Ghettoblaster waren sind heute zwar immer noch große portable Lautsprecher, aber mit deutlichen besseren Sound. Zu dieser Sorte gehört auch der Teufel Boomster, den ich ein paar Wochen lang testen durfte. Zeit für ein Fazit.

Mit dem Teufel Boomster bringt man den Ghettoblaster von früher wieder in einer Neuauflage auf den Markt, der vor allem eines kann: Protzen und Klotzen. Anders als der kleine Bamster XS, den ich an dieser Stelle erst kürzlich getestet hatte, handelt es sich beim Teufel Boomster um einen größeren Lautsprecher in der Preisliga von 300 Euro für den stationären Einsatz kann aber auch unterwegs eingesetzt werden. Doch was bietet der Boomster noch, außer ein prolliges Aussehen?

Specs und Facts

  • Downfire-Subwoofer 3-Wege-System: 2 Hoch-, 2 Mitteltöner + Subwoofer für detaillierten, bassstarken HiFi-Sound
  • Bluetooth 4.0 mit apt-X
  • NFC für kabellose Übertragung in CD-Qualität
  • FM-Radio mit Stationstasten und Autosuchfunktion,
  • Class-D-Endstufe
  • Integrierte Freisprecheinrichtung
  • Hochkapazitiver Lithium-Ionen-Akku + AA-Batteriefach für Laufzeiten von bis zu 16 h
  • AUX-Audioeingang,
  • über 16 Stunden Akkulaufzeit
  • USB-Ladebuchse für Smartphone/Tablet
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Optik

Beim Boomster setzt die Berliner Lautsprecherschmiede auf ein großes Gehäuse, dass zwar schwer, aber hochwertig verarbeitet ist. Das Gehäuse ist aus dickwandigen, mattlackierten ABS-Kunststoffgehäuse. Auf der Oberseite setzt man beim Tragegriff auf gebürstetes Aluminium und auf der Front auf ein großflächiges Metall-Gitter mit dem typischen Teufel-Schriftzug in der Mitte des Lautsprechers. Dies fühlt sich deutlich besser an, als es sich liest.
Teufel Boomster im Test 12

Durch dieses bullige Gehäuse kann sich der Bass besser entfalten, da der integrierter Subwoofer den Bass quasi in den Bügel wummert. Auch verhilft es uns zu einem schönem Klangbild, aber dazu später mehr.. Damit auch bei der besten Gartenparty nichts verrutscht, wurden auf der Unterseite 4 gummierte Standfüße verbaut.

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Sämtliche Bedienelemente befinden auf der Oberseite und sind Sensortasten, 5 jeweils auf der rechten und 5 auf der linken Seite. So befindet sich links der Power-Button mit Tastensperre, die Bluetooth-Paring-Taste, der Regler für den Subwoofer sowie Vol- sowie Vol +. – die Lautstärke lässt sich im übrigen in 15 verschiedenen Stufen regeln. Eine wichtige „Taste“ befindet sich etwas versteckt oberhalb der Tasten: Die NFC Verbindungsfläche zum einfachen Koppeln diverser Smartphones. Auf der rechten Seite gehts dann mit Aux-, der Radio-Taste sowie 3 Speichertasten für die Lieblingsradio Sender weiter.

Teufel Boomster im Test 15

Auf der Rückseite befindet sich das Akku-Fach mit Lithium-Ionen-Akkus, alternativ kann man hier aber auch 8 normale AA Batterien einsetzen. Zur Akkulaufzeit habe ich etwas weiter unten geäußert. Für die Radiohörer unter uns ist unten links eine 1,20 Meter große Wurfantenne eingerollt, unten rechts befindet sich ein USB, ein Aux In sowie der Anschluss für das Netzteil. Nun aber zum wichtigsten Punkt

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Klang – Technische Details + Empfinden

Zuerst möchte ich etwas zur eingesetzten Technik sagen. Teufel setzt beim Boomster auf ein 3 Wege-System mit 2x 20mm Hochtönern, 2x 65mm Mitteltönern und einem 100mm Downfire-Subwoofer auf der Unterseite des Gehäuses. Der Subwoofer lässt sich unabhängig von den beiden Mitten und Hochtönern in 5 Stufen regeln. Dafür sorgen die beiden Class-D Endstufen, hiervon entfallen 8 Watt Sinus für Höhen und Mitten und ein 15 Watt Sinus für den Bass – die Maximalleistung liegt hier bei 38 Watt.

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Die eingebauten Hochtöner und Mitten haben einen sehr ausgewogenen Sound, der besonders in den Höhen sehr klar und deutlich ist – ohne zu quietschen. Selbst bei der maximalen Lautstärke (und diese ist schon gut hoch) von 96db rauscht recht wenig und kann sich immer noch hören lassen. In der Standard-Einstellung ist der Subwoofer auf der Maximal eingestellt und ich würde es auch dabei behalten, weil ich den basslastigen Klang von Teufel einfach toll finde.

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Gerade in Verbindung mit Smartphones, die Bluetooth 4.0 sowie aptX unterstützen, hört man so nochmals einen besseren Sound – zumindest objektiv. Insgesamt kann man aber sagen, dass der Sound des Teufel Boomster sehr klar, basslastig und in sich stimmig ist. Selten einen so guten Klang aus so einem kompakten Lautsprecher und vor allem aus einem mobilen Lautsprecher gehört.

Das eingebaute Mikrofon zur Nutzung der Freisprechanlage befindet sich unter dem Teufel-Logo. Hierzu kann ich leider nichts sagen, da ich dann doch lieber so telefoniere, dass keiner zuhören kann.

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Akku

Neben der Möglichkeit den Boomster am Kabel zu betreiben, besteht auch die Möglichkeit Akkus zum Einsatz kommen zu lassen. Teufel liefert einen Lithium-Ionen-Akku mit 4.400 mAh mit, der laut Herstellerangaben knapp 16 Stunden halten soll. Geht man etwas sparsam mit der Lautstärke um, kann man noch auf paar Stunden drauf setzen. Nichtsdestotrotz halt der Lautsprecher so locker mal eben 2-3 Abende oder eben übers ganze Wochenende. Durch das großzügige Netzteil ist der Akku nach knapp 3 Stunden vollgeladen.

boomster-batterie

Sonstiges

  • Zugegeben, der Boomster ist mit 3,5 kg nicht gerade leicht, aber auch nicht wirklich schwer. Er lässt sich problemlos in einem Rucksack packen und an den See oder in den Garten mitnehmen.
  • Der USB-Anschluss auf der Rückseite kann dafür genutzt werden, um leere Smartphone wieder zu laden.
  • Die gummierten Abdeckungen auf der Rückseite halten die Anschluss von Wasser fern, sind aber gerade in der Anfangszeit etwas fummelig und ziehen Staub und Dreck magisch an.
  • Wollt ihr den Boomster auf eine längere Strecke schleppen, so ist auch der Transport per Schultergurt möglich (nicht mitgeliefert).

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Fazit

Wenn man am Sound erraten müsste, ob es sich hierbei um einen portablen Lautsprecher oder um einen ortsgebundenen Lautsprecher handelt, würde man immer falsch liegen. Der Sound sowie die Optik vom Teufel Boomster kann mehr als nur überzeugen, er überrascht jedes mal aufs Neue. Preislich ist der Teufel Boomster zwar kein Schnäppchen, jedoch ein Lautsprecher auf den man ungern wieder verzichtet. Die Wiedergeburt des Ghettoblasters mit extrem guten Sound ist gelungen. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung.

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