Vodafone: Einstweilige Verfügung verbietet Verkauf von HTC Smartphones Vodafone: Einstweilige Verfügung verbietet Verkauf von HTC Smartphones
Erst vor wenigen Monaten wurde die Telekom „Opfer“ eines Patentstreites, nun wurde auch Vodafone vom Mannheimer Amtsgericht dazu verdonnert, den Vertrieb von HTC Smartphones... Vodafone: Einstweilige Verfügung verbietet Verkauf von HTC Smartphones

Erst vor wenigen Monaten wurde die Telekom „Opfer“ eines Patentstreites, nun wurde auch Vodafone vom Mannheimer Amtsgericht dazu verdonnert, den Vertrieb von HTC Smartphones einzustellen.

Per Einstweiliger Verfügung wurde Vodafone mit dem heutigen Tage dazu aufgefordert, den Vertrieb und damit auch den Verkauf von HTC Smartphone einstellen. Dazu zählen auch die unzähligen Vodafone-Shops wie sie jeder in seiner Stadt findet, auch diese müssen nun sämtliche Werbematerialien, Dummys und vor allem die Geräte selbst aus dem Handel nehmen. Sollte Vodafone dies nicht machen, drohen extrem empfindliche Strafen.

Der Grund für die Streitigkeit liegt allerdings nicht bei Vodafone selbst, sondern bei der Patentverwertungsgesellschaft „Saint Lawrence Communications“, die sich auf das sogenannte AMR-Wideband-Sprach-Kodierer beziehen. Diese werden bei der HD Voice-Verbindung eingesetzt. Vodafone selbst trifft hier allerdings keine Schuld, sondern ist eher der Leidtragende.

Ganz konkret trifft es die Hersteller HTC, Alcatel, ZTE und sogar die eigene eigenen Vodafone-Smart-Reihe, die jetzt nachbessern müssen, solange dürfen die keine Geräte über Vodafone vertreiben.

vodafone-htc


Folgende Geräte sind vom Verkaufsstopp über Vodafone betroffen:

  • HTC One A9
  • HTC One M9
  • HTC One M8s
  • HTC One (M8)
  • HTC Desire 510
  • HTC One Mini 2
  • Alcatel 10.52
  • Alcatel 20.12
  • ZTE R28
  • Vodafone Smart Prime 6
  • Vodafone Smart Speed 6
  • Vodafone Smart Ultra 6
  • Vodafone Smart 4 Power
  • Vodafone Smart 4 Mini
  • Vodafone Smart 4 Max
  • Vodafone Smart 4 Turbo
  • Vodafone Smart Prime 7

Vodafone ist in diesem Falle nur der derjenige, der es ausbaden darf. Theoretisch hätte es auch jeden anderen Netzbetreiber treffen können. Warum aber genau Vodafone, verstehe ich nicht ganz.

Quelle: Mobiflip, Caschy

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