Adblock Plus: Eyeo mit neuen Whitelisting-Regeln und 30 Prozent Umsatzbeteiligung Adblock Plus: Eyeo mit neuen Whitelisting-Regeln und 30 Prozent Umsatzbeteiligung
Der Eyeo GmbH geht es schon seit Monaten so richtig an den Kragen, dies kratzt natürlich auch am Image und genau dieses möchte man... Adblock Plus: Eyeo mit neuen Whitelisting-Regeln und 30 Prozent Umsatzbeteiligung

Der Eyeo GmbH geht es schon seit Monaten so richtig an den Kragen, dies kratzt natürlich auch am Image und genau dieses möchte man nun mit mehr Transparenz verbessern.

Den ganzen Terz mit Adblock Plus und der Eyeo GmbH habt ihr sicherlich in den letzten Monaten mitbekommen, auch weil Sascha Pallenberg mal so richtig auf den Tisch gehauen hat. (Danke für deine Aufklärung) Nun ist man bei Eyeo offenbar auf ein anderes Geschäftsmodell umgestiegen und bemüht sich jetzt um mehr Transparent. So gab das Unternehmen bekannt, dass man knapp 30 Prozent der monatlichen Werbeeinnahmen abführen muss, bis zur Bekanntmachung tappte man bislang im Dunkeln, welchen Anteil das Unternehmen wollte.

Ebenso gab das Unternehmen hinter Adblock Plus bekannt, dass nur 10 Prozent der etwa 700 aufgenommenen Verlage und Webseiten „Gebühren“ zahlen müssen. Ebenso würde man nur Unternehmen zu Zahlungen zwingen, die mehr als 10 Millionen monatliche Ad Impression vorweisen können. Die 30 Prozent „Strafgebühr“ sollen erst ab 10 Millionen Ad Impressions draufgeschlagen werden und man begründet diesen Schritt damit, dass die jeweiligen Unternehmen und Häuser mehr Nutzer erreichen könnten. Alle Blogs und Webseiten darunter, sollen laut Eyeo mit einem blauen Auge davon kommen. Wenn man mal bedenkt, dass alleine Google knapp 25 Millionen Euro an „Strafe“ bezahlen muss, könnt da doch ein nettes Sümmchen zusammen.

Laut einer Studie der Pennsylvania State University bekommt die „Whitelist“ alle 1,5 Tage durchschnittlich 11,4 Eintragungen – neue Eintragungen oder alte werden modifiziert. Von der Whitelist profitieren aktuell etwa 3.500 Verlagsdomains, darunter 33 der 100 am meisten besuchten Seiten laut Alexa-Ranking. Diese „Listen“ sollen im kommenden Jahr durch ein nicht mehr so ganz abhängiges Gremium aus der Werbeindustrie und mit Vertretern von Verlagshäusern zusammen setzen und dann soll man gemeinsam entschieden, wie man in den kommenden Monaten „mit den Nutzern spielt“. Man nennt dies ganz „Acceptable-Ads-Initiative“ und soll für den Nutzer gedacht sein – wers glaubt.

Ich empfinde dies immer noch als „digitale Schutzgelderpressung“, aber da hat sicherlich jeder eine eigene Meinung dazu. Was ist eure dazu?

Quelle: AdblockPlus via heise

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