OneDrive: Nur noch 5 GB kostenlos und kein unlimitierter Speicher mehr OneDrive: Nur noch 5 GB kostenlos und kein unlimitierter Speicher mehr
Microsoft haut beim kostenlosen OneDrive-Speicher die Notbremse rein und reduziert den kostenlosen Speicher kräftig, sowie die Höchstgrenze. Ab sofort werden alle zahlenden Office 365... OneDrive: Nur noch 5 GB kostenlos und kein unlimitierter Speicher mehr

Microsoft haut beim kostenlosen OneDrive-Speicher die Notbremse rein und reduziert den kostenlosen Speicher kräftig, sowie die Höchstgrenze.

Ab sofort werden alle zahlenden Office 365 Abonnenten gerade im Bezug auf ihren kostenlosen OneDrive-Speicher kräftig beschnitten, denn man setzt nicht nur den kostenlosen Speicherplatz von 15 GB auf 5 GB runter, den Microsoft erst vor einigen Monaten vollmundig angekündigt hatte. Zuerst hatte man hier 25 GB angeboten, dann wieder auf 7 GB gesenkt, kurzzeitig wieder auf 15 GB angehoben und nun senkt man es wieder auf 5 GB. Auch der kostenlose Bonus von 15 GB für die Aktivierung des Foto-Uploads fällt nun weg. Doch nicht nur das, auch die Optionen 100 sowie 200 GB fallen komplett weg.

Man möchte so nun 50 GB für 1,99 Euro anbieten, was in etwa einer Verdoppelung der Preise entspricht. Doch nun zum kompletten Oberhammer. Microsoft hatte in den vergangenen Monaten damit geworben, dass Office 365 Kunden umlimitierten Online-Speicher bekommen, hier haut man die Notbremse rein und zieht alle Kampfansagen zurück, weil man sich kurzerhand komplett übernommen haben.

Kunden sollen also nur noch 1 TB Nutzen können, wer darüber liegt wird entsprechend benachrichtigt und soll dann die „Mehr“-Daten innerhalb von einem Jahr entsprechend reduzieren. – Also kein unlimitierter Speicher mehr, den es im übrigen eh noch nie gegeben hat, sondern nur noch 1 TB pro Nutzer. Bestandkunden, die der Meinung sind, die benötigen aus diesen Kunden kein Office 365 mehr, können bei Microsoft eine Gutschrift beantragen.

Bildschirmfoto-2015-11-03-um-08.49.28

Microsoft gibt in ihrem OneDrive-Blog an den Haaren herbeigezogenen Gründe an: Diese Maßnahmen sollen nötig sein, um OneDrive auch in Zukunft als zuverlässigen Service anbieten zu können. Es soll nämlich auch Kunden geben, die von ihrem Recht des unlimitierten Speicher Gebrauch gemacht haben, um mal eben 75 TB pro Nase mit Backups sämtlicher PCs hochzuladen. Man möchte von diesem Image weg und OneDrive wieder als schnellen Cloudspeicher bekannt machen – momentan macht man sich aber eher zum Affen als zum „zuverlässige Partner für Cloud-Services“. Die neue Änderungen sollen übrigens ab Anfang 2016 umgesetzt werden.

Was sagt ihr zu diesem Schritt? Wie Backuped ihr derzeit eure Daten? Auf einem NAS, auf externen Festplatten oder doch auf einem Cloudspeicher?

Quelle: OneDrive Blog via Caschy

  • Georg S.

    3. November 2015 #1 Author

    Ich habe zuhause ein Homeserver mit 4TB im RAID 1 und 2,5TB ohne RAID. Darauf speichere ich den Großteil meine Daten (Office Dokumente landen auch gerne in der Dropbox und manchmal auch bei OneDrive). Außerdem fahren einige Daten (vor-allem das auf den nicht RAID platten) auch zusätzlich auf ein paar externen Festplatten herum.
    OneDrive nutzte ich vor-allem als Backup der Fotos vom Smartphone. Derzeit reicht das eine TB noch locker aus und Office 365 hat immer noch ein top P/L Verhältnis*. Aber die Fotos der Smartphones werden immer größer und Videos in 4K erst recht dazu kommt noch, dass die Anbindung mit einem Upload von über 30MBit/s auch kein Problem mehr ist so dass die 40GB Daten die ich in einem Jahr Office 365 Nutzung angesammelt habe wohl zukünftig schneller steigen werden.
    *Der Speicher bei OneDrive mit Office 365 ist im Verhältnis zu einem Homeserver oder einer NAS relativ günstig. Als kleine Vergleichsrechnung: Office 365 Home für 5 Benutzer kostet im Jahr ca. 60€ wenn man es als PKC kauft, darin enthalten ist neben der Office Lizenz für 5 Geräten 5x1TB Speicher (jeweils 1TB für fünf Benutzer). Für eine 4TB Platte im Homeserver (WD Red) habe ich ca. 150€ gezählt und um gegen Hardware Ausfall wenigstens etwas abgesichert zu sein kauft man das ganze gleich doppelt um ein RAID 1 zu bilden. Hier wären wir also schon bei den kosten für 5 Jahre Office 365, dazu empfiehlt sich dann noch eine externe 5TB Platte für richtige Backups (nochmals 140€) und dann besucht man noch eine NAS oder ein Homeserver der das ganze ins Heim Netz bringt (hier sollte Man weitere 140-200€ einplanen). Und dann hat man für 580-640€ (ca. 9-10 Jahre Office 365) immer noch keine Microsoft Office Lizenz (gut einigen reich ein kostenlose LibreOffice aus) und wenn man den Stromverbrauch rechnet kommt man eventuell schon alleine auf die kosten für Office 365. Was ich jedoch gerne hätte ist das man als Office 365 Home User 5TB hat die der „Admin User“ dann frei den bis zu 5 Benutzer zuteilen kann. Ich habe 5 Rechner mit Office 365 bestückt, einer mit Office 2013 H&S (war beim Tablet „gratis „ dabei) und zwei mit Office 2007 H&S. Das ganze wir aber nur von 4 verschiedenen Benutzer verwendet, warum also nicht einem User 2TB zuteilen oder allem 1,25TB?

    Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.