BILD erwirkt einstweilige Verfügung gegen Adblocker und Eyeo – bis zu 250.000 Euro Strafe BILD erwirkt einstweilige Verfügung gegen Adblocker und Eyeo – bis zu 250.000 Euro Strafe
Eigentlich habe ich die BILD nicht so gerne, klar lese ich sie nicht, aber auf das, was sie heute geschafft hat, sollten wir wirklich... BILD erwirkt einstweilige Verfügung gegen Adblocker und Eyeo – bis zu 250.000 Euro Strafe

Eigentlich habe ich die BILD nicht so gerne, klar lese ich sie nicht, aber auf das, was sie heute geschafft hat, sollten wir wirklich Stolz sein.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Bild die Adblocker-Sperre hoch gezogen und hat damit wirklich viele Nutzer verärgert. Insbesondere die Leute mit einem aktivierten Adblocker haben nun das nachsehen und bekommen erstmal einen fetten Werbebanner angezeigt. Dies habe ich aber bereits in diesem Artikel aufgezeigt. Das brachte auch findige Leute auf die Idee Anleitungen (wahrscheinlich durch Geld von AdBlockPlus bzw Eyeo) ins Netz zu stellen, wie man mit einem Adblocker die Paywall umgehen kann. BILD sprach zuerst mit den Toten und ging vor Gericht.

Sie erstritten sich am Landgericht Hamburg gegen die Eyeo GmbH eine Einstweilige Verfügung im Kampf gegen Adblocker und Sperren, die die Wall umgehen. Es wird verboten die Anleitung weiter zu veröffentlichen und auch die Einbindung in die Filterlisten sei nun gerichtlich verboten worden. Wer nun also eine Umgehung der Schutzmechanismen entwickelt, darf mit einer Geldbuße von bis zu 250.000 Euro rechnen – eine Viertelmillion Euro Strafe.

Zitat: „Wer zur Umgehung von BildSmart beiträgt – also die Umgehung unseres Schutzmechanismus befördert –, der handelt rechtswidrig.“ – Springer gegenüber MEEDIA

Ich muss ganz ehrlich gestehen, heute bin ich zum ersten Mal für die Bildzeitung stolz, gerade auch deshalb, weil sie sie hier eine Vorreiterrolle im Kampf gegen die ganzen Adblocker einnehmen. Bekanntlich ziehen immer mehr Firmen wie auch das Magazin GEO in den Kampf gegen die Schutzgelderpresser.. Was sagt ihr zu diesem Urteil? Gut oder schlecht?

Via Mobilegeeks, Caschy und Meedia

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.