GoPro Hero 2014 – Erfahrungsbericht nach knapp 4 Monaten GoPro Hero 2014 – Erfahrungsbericht nach knapp 4 Monaten
Seit knapp 4 Monaten ist die GoPro Hero 2014 jetzt in meinem Einsatz und Zeit für einen Erfahrungsbericht der überraschenderweise sehr positiv ist. Ich... GoPro Hero 2014 – Erfahrungsbericht nach knapp 4 Monaten

Seit knapp 4 Monaten ist die GoPro Hero 2014 jetzt in meinem Einsatz und Zeit für einen Erfahrungsbericht der überraschenderweise sehr positiv ist.

Ich wollte mir eine Actionkamera zulegen, die sowohl wasserdicht ist als auch bei diversen Freizeitparks zugelassen ist, als auch viel Zubehör wie zb einen Brustgurt vorweisen kann. Da ich einen Freizeitpark direkt vor der Haustüre habe (ja ok, knapp 30 Autominuten weg) hat es sich regelrecht angeboten, diese auch hier zum Einsatz kommen zu lassen. Natürlich gibt es noch andere Einsatzzwecke, aber da ich da nunmal gerne hingehe..

Mit ein bisschen Beratung durch den örtlichen Händler und der „Zulassungsliste“ diverser Freizeitparks (GoPro werden von allen akzeptiert -andere Hersteller gehen natürlich auch, aber mit deutlichen Einschränkungen..) ließen mich letztlich zur GoPro greifen, die ich dann für knapp 130 Euro erstanden habe. Da mir die GoPro 3 oder GoPro 4 mit WLAN oder auch einem externen Display dann doch zu teuer war, schraube ich meine Erwartungen runter dachte ich würde hier auf ein Einsteigermodell mit recht schlechter Qualität setzen. Doch irgendwie täuschte mich mein Gefühl recht schnell.

GoPro Hero 2014 im Test 1

GoPro Hero 2014 im Test 2

Von der reinen Bedienung ist die GoPro hero sehr simpel und mit den ganzen anderen hochwertigeren Actioncams vergleichbar. Sobald die Kamera eingeschaltet ist, reicht ein Druck auf die Auslöse-Taste auf oberen Gehäuserand und schon wird das Video oder auch ein Foto aufgenommen. Hier hat man dann die Wahl zwischen der Auflösung 1080p mit 30 Frames (was kein Sinn macht bei schnellen Bildwechsel) und 720p bei 60 Frames, was für schnelle Bildabfolgen ausreichend ist. Eine höhere Auflösung oder mehr Bilder pro Sekunde sind leider nicht drin, dafür kostet diese Hero aber auch weniger als die nächste Hero 3. Wie auch die größeren Brüder besitzt das neuste Modell der Hero Serie ebenso die Möglichkeit, zwischen „Wide“ und „Normal“ auszuwählen. Bei „Wide“ ist der Fish-Eye-Effekt (also die seitliche Bildrundung) deutlich stärker und ihr bekommt einen kompletten 170 Grad Weitwinkel hin. Bei „normaler“ Einstellung ist der Fish-Ege Effekt nicht ganz so krass, weil der Winkel entsprechend kleiner ist.

GoPro Hero 2014 im Test 4

Kurze Erklärung des 170 Grad Weitwinkel: Stellt euch vor, ihr schaut in eine spiegelnde Tasse und erkennt dabei nicht nur euch, sondern auch was sich unmittelbar neben euch im Raum befindet. So in etwa könnte man den 170 Grad Winkel erklären. – so mal ganz grob erklärt. Manchmal sagen Videos oder Bilder mehr als Worte.

GoPro Hero 2014 im Test 5

Was der Hero 2014 auch fehlt ist ein eingebautes Display oder die Möglichkeit ein externen aufzuschalten sowie die Möglichkeit, die Bilder und Videos direkt auf dem Smartphone per WLAN anzusehen. Hervorzuheben ist die Wasserdichtheit sowie die guten Ton-Qualität auch bei geschlossenem Gehäuse. Wer eine bessere Qualität möchte, kann auch das zweite offene (nicht mehr wasserdichtes) Gehäuse verwenden, welches sich leicht montieren lässt. Ein Kritikpunkt ist zudem das Gehäuse, welches nicht auswechselbar ist, also auch nicht bei einem Sturz. Sobald das Gehäuse kaputt geht, war´s dann mit der wasserdichtheit.

GoPro Hero 2014 im Test 6

GoPro Hero 2014 im Test 3

Als ich die GoPro Hero 2014 dann doch zum ersten Mal auf ein Abenteuer auf den Titisee (Touristenort in der Nähe) mit nahm, lerne ich dann die neuen Funktionalitäten kennen und besonders der 170 Grad Blickwinkel machte mich dann doch an, auch mal andere Sachen zu filmen. Dies brachte mich auf die Idee, diese auch für POV Aufnahmen auf Achterbahnen zu benutzen. Hier haben wir es dann mit schnellen Bildfolgen, dunklen Stellen, einem guten „Himmel Boden-Verhältnis“ zu tun und gibt euch einen guten Überblick über die Leistung der Kamera und Qualität, insbesondere beim Wechseln von dunklen zu hellen Bereichen. Manchmal kommt die Auto-Low-Light nicht ganz nach und dann kann es 1-2 Sekunden gehen, bis die GoPro das von alleine korrigiert.

Wie das ganze in Action aussieht, könnt ihr euch hier ansehen:

Ein ganz großen Vorteil hat die Hero gegenüber den Konkurrenz-Modellen, sie hat auf der einen Seite die gleichen Anschlüssen wie jede andere GoPro und besitzt damit eine krasse Auswahl an Zubehör wie zb Kamerahalterungen, Saugnäpfen, Brustgurten etc. Bei manchen Freizeitparks ist es sogar so, dass sie nur bekannte und damit auch nahmhasfte Aktionskameras auf deren Attraktionen erlauben. Der Grund ist eigentlich recht schnell erklärt: Wenn sich die Kamera während der Fahrt löst, sind tödliche Unfälle nicht selten.. Doch nun wieder zu den schönen Seiten des Lebens und zum Fazit.

Fazit

Die Qualität ist in meinen Augen gut, zumindest für einen Action-Kamera-Einsteiger, der gerade seine ersten Gehversuche in diesem Sektor unternimmt. Klar es gibt deutlich bessere Modelle, diese kostet aber deutlich mehr und haben mehr Funktionen. Für mich war einfach wichtig, das erlebte aufzunehmen und genau das tut sie sehr gut. Klar Nachteile ist ganz klar das geschlossene, nicht auswechselbare Gehäuse, das betrifft insgeheim auch den Akku der nicht austauschbar ist. Ansonsten bekommt man hier eine gute Actioncam für wenig Geld.

GoPro HERO Actionkamera (5 Megapixel, 71,3 mm x 67,1 mm x 39,0 mm)

Price: EUR 94,90

4.0 von 5 Sternen (111 customer reviews)

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