LG G4 im Test – Das neue Flaggschiff mit Hexa-Core und Laser-Autofokus LG G4 im Test – Das neue Flaggschiff mit Hexa-Core und Laser-Autofokus
Seit knapp 2 Wochen darf das LG G4 jetzt Zeit mit mir verbringen und wurde von mir hart rangenommen und getestet.  Das LG G4... LG G4 im Test – Das neue Flaggschiff mit Hexa-Core und Laser-Autofokus

Seit knapp 2 Wochen darf das LG G4 jetzt Zeit mit mir verbringen und wurde von mir hart rangenommen und getestet. 

Das LG G4 ist das neue Flaggschiff der Koreaner, welches zwar an den Vorgänger G3 anlehnt, aber dennoch ein paar Änderungen beinhaltet. Man kombiniert altes Wissen und Können wie zb einem Laser-Autofokus bei der Kamera mit einem Sechs-Kernigen Prozessor und einem QuadHD-Display, welches leicht gebogen ist und mit einem IPS Panel daher kommt. Doch ich möchte nicht zuviel sagen, hier der Test.

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Wichtige technische Daten

  • 4.5-Zoll großes Curved-IPS-Quantum-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln
  • Qualcomm Snapdragon 808 6-Kern-Prozessor (64Bit) mit 1,8 GHz
  • 3GB RAM
  • 32 GB internen Speicher, erweiterbar durch microSD bis zu 2048 GB
  • 16 Megapixel-Kamera mit f/1.8 Linse, Laser Autofokus und LED-Blitz (5312 x 2988 Pixeln 2160p@30fps, 1080p@60fps)
  • 8 Megapixel Front-Cam,
  • LTE Cat 6 Support,Wi-Fi 802.11 a/b/g/n, DLNA, Bluetooth 4.1 A-GPS, GLONASS
  • Micro USB port (MHL kompatibel)
  • Android 5.1 mit LG UX 4.0
  • Wechselbarer 3000 mAh Akku
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Verarbeitung und Hardware

Gleich vorneweg sei angemerkt, dass ich das LG G4 in der „Plastik-Variante“ getestet habe und die „Leder-Variante“ eine andere Rückseite hat und sich entsprechend besser anfühlt, ich kann jetzt also nur für die normale Variante aus Polycarbonat sprechen.

Wie auch bei anderen Geräten setzt LG beim G4 wieder auf ein leicht gebogenes Display, dies ist aber nicht so stark ausgeprägt wie beim G Flex. Dafür sind Rundungen auf der Rückseite deutlich stärker ausgeprägt, so dass es gut in der Hand liegt und nicht verkantet oder in der Hand verkeilt. Für meine kleinen Fingerchen ist das gute Stück aber ein bisschen zu groß.

Zur Verarbeitung sei gesagt, dass die Kanten gut abgerundet sind und der Akkudeckel fest auf dem Rücken sitzt und sich auch in der Kunststoff-Variante keineswegs billig anfühlt. Im Gegenteil, es fühlt sich wertig an und spiegelt in der Sonne richtig schön metallern. Ab Werk ist zudem noch eine Schutzfolie aufgeklebt, diese hält euch schon Beginn die ersten Kratzer weg.

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Gut umgesetzt finde ich die rückseitig verbauten Lautstärketasten sowie den Power On/Off Schalter auf der Rückseite unter der Kamera, hier braucht man zwar anfangs ein bisschen Umstellung, ist aber dennoch schlau gelöst. Direkt darüber finden wir die Kamera (Paar Worte dazu weiter unten) sowie den Laser-Autofokus auf der linken Seite und den Dual-Tone Blitz. Unten Links findet sich im übrigen der Lautsprecher, der laut genug ist um am See für ein bisschen Aufmerksamkeit zu sorgen, an die Leistung des Lautsprecher vom G3 kommt er aber irgendwie nicht heran – keine Sorge es klingt dennoch gut.

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Beim Display erwartet uns hier ein IPS Quantum mit einer Auflösung von 1440 x 2560 Pixeln, dass durch die neue In-Cell-Technologie gerade im Vergleich zur älteren G3 Generation oder auch zu anderen Herstellern schneller auf Fingereingaben reagiert und sehr hell ist. Bei meinen Aufnahmen am See konnte ich – trotz direkter Sonneneinstrahlung – das Display noch gut ablesen, während auf meinem iPhone kaum noch was zu sehen war. Mit vereinfachten Worten gesagt: Sehr hell, spiegelt nicht zu sehr und die Farben sehen natürlich aus.

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Software

Im Grunde erwartet uns hier Android in Version mit 5.1 mit der neuen LG Benutzeroberfläche LG UX in Version 4.0. Hier verzichtet man auf Schnickschnack und viele Animationen. Zu Android muss ich sicherlich nichts mehr sagen, dafür aber zu den Features seitens LG.

Gerade bei KnockOn und KnockCode erfreue mich immer wieder, wie einfach es doch sein kann, einfach per Doppel-Tab (oder Code) das Display zu entsperren ohne auch nur einen Knopf drücken zu müssen. Per Glance View kann man zudem die Uhrzeit anzeigen lassen, ohne das Display anzuschalten. Sehr genial gelöst und sollten sich mal andere Hersteller abschauen.

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Leistung

Das LG G4 ist schnell, sehr schnell, vor allem dank des Six-Core (besser: Hexa-Core) Prozessors brauchen wir nicht über mangelnde Leistung beklagen. Der Snapdragon 808 hat genügend Power unterm Hintern, trotzdem ist er leistungstechnisch knapp unterm 810er, was aber kein Nachteil ist – Im Gegenteil. Die Hitzeentwicklung ist kaum vorhanden und auch beim Daddeln oder beim in der Sonne sitzen, wird das G4 kaum heiß. Beim Öffnen von diversen Apps kommt das G4 nicht ins Stocken, hat immer Puste und gönnt sich keinesfalls eine Gedenkpause. „Der Gerät wird nie müde..“

Für die technischen Freaks unter euch: Statt der Adreno-430- kommt die Adreno-418-GPU zum Einsatz. Große Unterschiede? Nein. Auch bei der Prozessor-Leistung brauch sich das LG G4 nicht vor aktuellen Modellen verstecken. Man bekommt hier eine Leistung die sich wirklich sehen lassen kann.

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Kamera

Bei der Kamera hat sich LG wiedermal selbst getoppt. In das neue G4 wurde eine 16 Megapixel Kamera verbaut, die noch schärfe und brillantere Bilder machen soll – auch Nachts. Dafür sorgt vor allem die neue f/1.8 Blende die zum einen mehr Licht an den Sensor lässt, zum anderen der Laser-Autofokus, der Objekte in Bruchteile einer Sekunde scharf stellt. Das ist sehr von Vorteil, wenn man schnelle Objekte oder vorbeifahrende Objekte fotografieren möchte. Zack Zack fokussiert und abgedrückt. Ich habe noch keine Smartphone-Kamera gesehen, die schneller fokussiert – einfach nur geil. Dies gilt im übrigen auch für Low-Light-Bilder, welche dank der f/1.8 Blende auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse liefert.

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Auch bei der Qualität der Bilder muss man wirklich sagen, dass die Kamera sehr gute Bilder liefert. Wer nicht auf den eingebauten „Einfachen-Modus“ zurückgreifen möchte, kann im Expert-Modus jede nur so erdenkliche Einstellung selbst ändern. Angefangen vom Weißabgleich, Fokus, ISO-Werten oder auch nur der Belichtungszeit. Aufnahmen lassen sich selbstverständlich auch im RAW-Format aufnehmen, damit man sie später nochmals veredeln kann. Sehr gut.

PS: Sollte es mal stockdunkel sein und ihr gerade ein Stativ dabei haben, dann fotografiert einfach mal die Gegend bei 30 Sekunden Verschlusszeit. Es kommen sehr geile Ergebnisse heraus, die schon fast mit Spiegelreflex-Kameras vergleichbar sind – Fast!

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Sonstiges

Ich habe mitbekommen, dass die Leder-Rückseite – so schön sie auch ist – sich relativ schnell abnutzen könnte. Hier solltet ihr also aufpassen, wenn ihr euch für die Lederrückseite entscheiden solltet. Trotz der sehr guten technischen Leistung hätte der Akku dann doch noch ein par mAh vertragen und hält so nur einen knappen Tag durch. Wenn ihr nicht unbedingt die ganze Zeit am Zocken seid, kommt ihr aber damit locker durch den Tag.

Kameraaufnahmen in 4k UHD auf Youtube: 

Fazit

Das LG G4 ist ein sehr tollen und edles Smartphone mit wertigen Materialien und auch technischen Daten, insbesondere die Kamera mit all seinen Features heben das G4 von der gesamten Konkurrenz ab und machen es so zu einem Spitzen-Smartphone.

– Das LG G4 wurde mir von 7Mobile für einen Zeitraum von 3 Wochen zur Verfügung gestellt, hat meine Meinung aber zu keinen Zeitpunkt beeinflusst und wurde nach Teststellung wieder zurückgeschickt. –

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