iOS 9 und OS X 10.11 El Capitan bevorzugen das neue IPv6-System iOS 9 und OS X 10.11 El Capitan bevorzugen das neue IPv6-System
Apple implementiert den neuen IPv6 Standard in aktuellen Beta Versionen von iOS 9 sowie OS X 10.11 El Capitan. Momentan werden die IPv4 Adressen... iOS 9 und OS X 10.11 El Capitan bevorzugen das neue IPv6-System

Apple implementiert den neuen IPv6 Standard in aktuellen Beta Versionen von iOS 9 sowie OS X 10.11 El Capitan.

Momentan werden die IPv4 Adressen knapp, dies dürft ihr bereits überall schon mal gelesen haben und möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Der Nachfolge-Standart IPv6 wurde dahingehend entwickelt, dass man nun statt einer 32 bit Adresse eine Adressierung von 128 Bit vornimmt und so deutlich mehr IP-Adressen zu Verfügung stellen kann. Damit die Systeme auch ordnungsgemäß arbeiten können und auch mit den neuen IP-Adressangaben umgehen können, müssen sie größtenteils umgeschrieben und verbessert werden.

Apple nimmt nun diverse Änderungen in IOS 9 sowie OS X 10.11 El Capitan so, so dass diese sowohl mit dem alten Standard IPv4 als auch mit dem neuen Standard umgehen können. Die ersten Beta-Versionen (derzeit in Version 3) können dies bereits, in Fachkreisen bezeichnet man dies auch als Unterstützung des Happy Eyeballs-Standard (RFC6555). „Based on our testing, this makes our Happy Eyeballs implementation go from roughly 50/50 IPv4/IPv6 in iOS 8 and Yosemite to ~99% IPv6 in iOS 9 and El Capitan betas“

Dieser löst bei den Websystemen, also Internetseiten oder Server im Internet eine Rückfrage aus und stoppt die Zeit der Rückantwort durch den Server. Innerhalb der ersten 25 Millisekunden wird gecheckt, ob sowohl der IPv4 als auch das neue IPv6-System antwortet. Wird dies getan, werden alle Anfragen und Dienste über das neue Protokoll abgewickelt, tut es das nicht, läuft alles wie gewohnt weiter. Bevorzugt werden aber Verbindungen mit der neuen IPv6-Adresse Der Nutzer bekommt von alle dem nichts mit, da es im Hintergrund lauft. Kritiker befürchten, dass IP-Adressen nun deutlich länger einem Nutzer zugeordnet werden und so Anonymität nicht mehr gewährleistet werden kann, da der Nutzer leichter zu identifizieren ist.

Mal sehen, ob diese Angst vor dem neuen Standard irgendwann abflaut oder wie wann welche Systeme umgestellt werden. Jetzt kommt es auch die ganzen Dienste und Webseiten an, dies auch umzusetzen..

via ifun

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