Mein Umstieg von Android zu iOS, dem iPhone 6 und Mac Mein Umstieg von Android zu iOS, dem iPhone 6 und Mac
Bis vor einigen Wochen habe ich so ziemlich jeden ausgelacht, der mit einem iPhone rumlief und behauptete iOS bzw Mac OS wäre das bessere... Mein Umstieg von Android zu iOS, dem iPhone 6 und Mac

Bis vor einigen Wochen habe ich so ziemlich jeden ausgelacht, der mit einem iPhone rumlief und behauptete iOS bzw Mac OS wäre das bessere Betriebsystem. Mittlerweile denke ich anders, doch nun erstmal zu meiner Liebe zu Android.

Ich bin mit Android 2 aufgewachsen, das Motorola Droid welches hierzulande auch unter Moto Milestone bekannt, war mein Einstieg ins Googlesche Betriebsystem, bei dem ich jede größere Version mit einem neuen Gerät benutze. Ich kann von mir behaupten, ich kenne Android mit all seinen Einstellungen und Ecken und Kanten, auch diverse Entwickler-Einstellungen sind mir nicht unbekannt.

Doch irgendwann kam der Punkt als die Gerät nicht mehr Funktionen, sondern nur noch Verbesserungen verbaut bekommen haben. Es sah immer gleich aus und von den Features hatte ich schon alles gesehen. Ganz gleich ob ich jetzt auf ein HTC oder Samsung setzte, Google Konto anmelden, kurz syncen lassen und dann war alles wieder wie beim alten Gerät. Ich legte viel Geld für Geräte auf den Tisch, die sich nur minimal in den technischen Daten von den anderen unterschieden, die nach wenigen Monaten aber nichts mehr Wert waren, weil der Wert der Geräte nach einigen Monaten extrem gesunken ist. Versuch jetzt mal ein OnePlus One oder ein Sony Xperia Z2 zu verkaufen, es ist praktisch unmöglich oder du musst noch Waren dazu legen, damit sie sich überhaupt verkaufen.

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Den finalen Schuss, der mich zum Umdenken brachte, war der Kauf meines Macbook Air letzten Dezember. Für einen guten Kurs gab es eine Arbeitsmaschine für unterwegs, auf der ein leuchtender Apfel auf der dünnen Rückseite verbaut ist. Zuvor setzte ich auf ein Acer Chromebook, welches zum bloggen ideal, aber ansonsten nicht zugebrauchten war. Windows kam für mich im übrigen unterwegs nicht in Frage. Dann schnappte ich mir also die dünne Schleuder, tippte Wochenlang draufrum und machte meine ersten Erfahrungen mit dem Apple Betriebssystem. Jetzt nach knapp 4 Monaten sage ich, es war die richtige Entscheidung auf ein Macbook zu setzen. Es läuft alles super fluffig, der Akku ist grandios und ja mit dem System kann man wirklich arbeiten und gerade im grafischen Bereich läuft es wirklich angenehmer als auf Windows. Ich bin wirklich überrascht, vor allem da ich immer so gegen Apple-Nutzer gewettert haben..

Jetzt zu einem heikleren Thema: Ja ich habe mir ein iPhone 6 gekauft und nein ich lasse mich nicht in eine Schublade stecken. Durch gravierende Probleme mit Android 5, die unter anderem mein Nexus 7 Tablet kurzzeitig zu einem Briefbeschwerer gemacht haben und Probleme mit der HTC One M9 Kamera sowie leere Versprechungen von OnePlus entschied ich mich bei meiner Telekom-Vertragsverlängerung über die Hotline ziemlich sicher für ein iPhone 6 64 GB in Spacegray. Warum ich mich dafür entschieden habe? Weil ich es A, dank dem OPO nicht mehr gewöhnt war, soviel Geld für ein Gerät auf den Tisch zu legen, mich B nicht mehr von den Hersteller täuschen lassen wollte, und mich C die aktuelle Modelle von Samsung HTC und Sony nicht interessiert haben. Dann war die Wahl klar. Irgendwie.

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„Was?“ und „DU? Du hast dir ein iPhone gekauft?“ waren die ersten Reaktionen, als der ein oder andere das iPhone entsetzt in meiner Hand entdeckten. Ja, was habe ich gegen iPhones gewettert. Doch auch hier ziehe ich meinem Hut vor Apple. Sie haben ein Gerät entwickelt, welches stabil läuft, sich optimal mit meinem Mac versteht und für alles eine schön designte App hat. Dadurch dass Apple bei jeder App seine Finger im Spiel hat, kann man davon ausgehen, dass sie gut läuft und viele Animationen sind deutlich schöner als unter Android. Da muss ich meinen virtuellen Hut ziehen..

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Der Umstieg geht eigentlich recht einfach.

Google ist tiefer ins iOS integriert als außenstehende annehmen. Man muss sich eigentlich nur einloggen und schon hat man seine Kontakte, den Mail-Verkehr und ja auch den Kalender auf dem iPhone. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Chrome-Browser, die Kennwörter aus der Cloud laden und schwups das wars. Jetzt fehlen nur noch die Apps, die man auf seinem Androiden so kennt. Kurz den App Store aufgemacht und man findet fast alle wieder. Auch hier muss man sich nur einloggen und schon sollte alles wieder wie zu vor sein. Von den großen Herstellern gibt es ja bekanntlich alle Apps auf beiden Systemen, von den eher kleineren gibt es sie manchmal oder nicht. Dafür gibt es aber fast immer einen gleichwertigen Ersatz wie bei meiner TV-App PrimeTime, diese wurde nun durch Klack ersetzt.

Besonders gelungen ist die Zusammenarbeit zwischen iTunes, das Medien- und iPhone-Verwaltungsprogram schlechthin, und dem iPhone. Schnell mal ein Backup machen oder auch einfach nur die Highlights der geschossenen Bilder über die Photos-App auswerten und beim einstöpseln übertragen. Dies geht auf Android mit den mitgelieferten Herstellereigenen Tools deutlich umständlicher und noch lange nicht so intuitiv wie mit iTunes. Hat man dies einmal eingestellt, kann man sämtliche Backups ebenfalls auch über Wlan erstellen und verwalten. Auch die Anordnung der Symbole lässt sich bequem am Mac auf iTunes umstellen und dann aufs iPhone 6 schicken. Ist nur eine Pluspunkt im Thema Kleinigkeit, aber davon gibt es bei Apple sehr viele.

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Hervorzuheben ist auch das Thema Updates und der wichtige Punkt Zubehör. Während man bei Android monatelang auf Updates durch die Hersteller warten muss, gehen die bei Apple recht schnell über die Bühne. Android Lollipop ist so zum Beispiel schon letztes Jahr vorgestellt worden und noch nicht mal alle Flaggschiffe haben das Update bereits erhalten. Viel wichtiger finde ich aber das Thema Zubehör. Klar, Apple geht ihren eigenen Weg mit ihren (Sorry) beschissenen Kabeln, 20 Euro ist halt schon happig und löst in mir eine halbe Hass-Explosion aus. Hüllen, Cases, Ladeschalen gibt es dafür wie Sand am Meer, jeder Laden hat mehrere Wände an Zubehör und hier findet man sicherlich immer was, was einem gefällt.

Fazit

Nach knapp 2 Wochen bin ich wirklich überrascht, dass das iPhone 6 doch ein sehr gutes Gerät ist und mich nur der etwas kleine Akku etwas stört, dies aber durch einen geringeren Stromverbrauch und nicht mehr vorhandene Ladezeiten beim App Start wieder wett macht. Bei der Kamera gibt es bis auf Kleinigkeiten nichts zu motzen, beim Sound bin ich zufrieden und auch beim Display stimmt die Helligkeit. Rüffel muss ich nur beim Teilen von Bilder oder Daten geben, dass es nicht von jeder App aus machbar ist. Also immer die App öffnen mit der man es teilen möchte und dann verschicken. Kurzum das Gesamtpaket bei Apple stimmt, klar der Preis, aber den kann man bei Wiederverkauf wieder reinholen und der ist bei Apple Geräten bis auf wenige Aufnahmen wirklich grandios.

Ich hoffe ich konnte euch nun einen kleinen Einblick geben, warum ich mein OnePlus gegen das iPhone 6 getaucht habe. Habt ihr ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht? Lasst es mich wissen.

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