OnePlus One: Das exklusive High-End-Smartphone für 300 Euro im Test OnePlus One: Das exklusive High-End-Smartphone für 300 Euro im Test
Das OnePlus One ist das erste Modell aus der noch sehr jungen Hardwareschmiede, die in den Werken von Oppo hausiert . Dieses erste Modell... OnePlus One: Das exklusive High-End-Smartphone für 300 Euro im Test

Das OnePlus One ist das erste Modell aus der noch sehr jungen Hardwareschmiede, die in den Werken von Oppo hausiert . Dieses erste Modell hat einen großen Hype ausgelöst, das jeder darüber spricht und es am liebsten gleich instant kaufen würde. Technische Daten das es kracht, für einen guten Preis? Lohnt sich das? Gibt es irgendwo einen Haken? Nein? Ich scheuer dir gleich eine, wenn du keines kaufst. :)

OnePlus One im Test Review (4)

Wichtige technische Daten

  • Display: 5,5″ 1080p LC-Display (401PPI)
  • CPU Qualcomm© Snapdragon™ 801 Prozessor mit 2.5GHz Quad-Core CPU
  • GPU Adreno 330, 578MHz
  • RAM 3 GB LP-DDR3, 1866MHz
  • Speicher 16/64 GB eMMC 5.0
  • Kamera 13 Megapixel – Sony Exmor IMX 214 (4K Video, Slow Motion) –  5MP Frontkamera
  • Akku Eingebauter LiPo Akku mit 3100 mAh
  • Betriebssystem CyanogenMod 11S basierend auf Android 4.4.4
  • Größe 152.9 x 75.9 x 8.9 mm
  • Gewicht 162 g
  • Sonstiges LTE: Frequenzbänder: 1/3/4/7/17/38/40, (Nur Telekom und Vodafone in der Stadt) NFC, Benachrichtigungs-LED, Bluetooth 4.0, Stereo – Lautsprecher, , Bewegungsmesser, Gyroskop, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor

OnePlus One im Test Review (5)

Verarbeitung

Schon bei der Vorstellung hatte man viel über die verwendeten Materialen gehört. Anfangen von Rückschalen aus Cashkew-Nüssen oder Schleifpapier bis hin zu Holz, Bambus und Jeans-Stoff. Versprechen kann man viel, nun aber ans eingemacht. Ich habe zur Zufall die Chance bekommen die 64 GB bestellen zu dürfen. Diese Variante besitzt eine Rückschale aus – ähm wie nennen wir es – Schmirgelpapier (Schleifpapier). Diese fühlt sich extrem hochwertig an und wird wahrscheinlich aus Sand gewonnen. Ich habe noch nie so ein Material in der Hand gehabt, was mich fasziniert und sich so geil anfühlt. So Hard, sandig und trotzdem sehr weich Trotz der riesigen Größe habe ich nicht das Gefühl, das es mir jede Sekunde aus der Hand rutscht, es rutscht dank der Materialien nicht.

OnePlus One im Test Review (1)

Es sitzt alles Bombenfest, der Metallrahmen ist perfekt ins Gehäuse eingelassen und lässt absolut kein Grund zu meckern. Die Kamera auf der Rückseite steht minimal ab und damit leicht für Kratzer empfänglich. Auch das aufgesetzte Display ist auf der Vorderseite leicht abgerundet und fühlt sich absolut hochwertig an.

OnePlus One im Test Review (2)

Hardware

Auf der Vorderseite lacht einen das 5,5 Zoll große Display an, welches wirklich groß ist und einen wirklich umhaut. Diese ragt leicht aus dem Rahmen raus, wird aber an der Seite vom Metallrahmen festgehalten. Hier findet man kein Spalt, keine abstehenden Ecken oder Kanten. Toll!

Die Rückseite lässt sich abnehmen und kann durch – wie anfangs schon erwähnt – durch andere Rückseiten aus verschiedenen Materialien getaucht werden. Allerdings solltet ihr zum Wechseln der Rückcover Fingernägel aus Stahl besitzen, sonst bekommt ihr den Akkudeckel nicht auf. Ich habe es bis heute nicht hinbekommen, aber gut.

OnePlus One im Test Review (16)

Der darunter liegende 3100 mah große Akku ist leider nicht auswechselbar, auch wenn er im typischen OnePlus-Rot einen dazu einlädt. Ich sehe dies nicht als Manko, da ich schon seit Jahren Modelle mit eingebauten Akku besitze und hatte noch kein einziges Problem mit Akkus.

Kommen wir zum Display, welches mit 5,5 Zoll eine wahre Größe ist. Neben dem LG G3 ist das OnePlus One das einzige mit einem so großen Display und ist für eine Einhandbedienung recht unhandlich. Gerade bei der Displayhelligkeit gibt es für das One Minus Punkte. Das Display spiegelt außergewöhnlich stark. Bei direkter Sonneneinstrahlung erkennt man sogut wie gar nichts mehr. Für Frauen sicherlich optimal um kurz mal zu checken ob alles „perfekt ist“. Von Beulen auf dem Display kann ich nicht reden. Die Farben wirken auf dem OnePlus One sehr gut, scharf und echt. Auch der Schwarzwert ist für ein LCD-Display sehr gut.

OnePlus One im Test Review (12)

Die Lautsprecher des OnePlus One hören sich toll an, obwohl ihnen ein bisschen der Bass fehlt. Je nachdem was für Musik ihr hört könnt ihr durch den vorinstallierten Equalizer sogut wie alles nachregulieren. – von den einzelnen Presets bis hin zur komplett manuellen Steuerungen. Auch beim Sound über die Kopfhörer gibt es fast nichts besseres, da auch der verbaute Soundchip zu den besten auf den Markt gehört.

Die Telefonie-Qualität geht durchweg in Ordnung, drei verbaute Mikrofone reduzieren die Umwelteinflüsse für den Gegenüber, sodass er nur eure Stimme hört. Manchmal übersteuert die Störgeräuschunterdrückung etwas, so dass man euch nicht mehr verstehen kann. Ist aber vollkommen normal, also auch keine Grund für Motze.

OnePlus One im Test Review (13)

Jetzt zu einem Thema bei dem ich wirklich begeistert bin: Akku. Durch den verbauten 3100 mAh Akku und sehr guten Energiesparmaßnahmen kommt ihr locker durch den Tag, ach was sag ich, zwei Tage. Ja wirklich. Bei voller Nutzung, volle Displayhelligkeit hatte ich am Abend immer noch gute 40% der Akkukapazität. Auch beim Zocken (momentan Clash of Clans) bekommt ihr den Akku nicht mal im Ansatz klein. Ihr habt ein Akkupack im Rucksack für den Notfall dabei? Ihr werdet es für den Alltag nicht (mehr) benötigen

Software

Die Software basiert auf Android 4.4.4 und wird von OnePlus durch den Einsatz von CyanogenMod 11s veredelt. Diese Custom-Rom (nichts anderes ist nämlich) ermöglicht es, sehr viele Einstellungen am Gerät vorzunehmen, die man von Android nicht kennt. Sei es verbesserte Sicherheitseinstellungen oder eine bessere Verwaltung des Datenschutzes. Hier kann man App die Berechtigung für sämtlichen Zugriffe auf persönliche Daten entziehen, ohne das man Rootrechte braucht.

OnePlus One im Test Review (8)

Doch auch bei der Personalisierung des Gerätes stehen euch alle Türe und Wege offen. Durch sogenannte Designpakete könnt ihr das Aussehen eures OnePlus One durchweg individualisieren. Wünscht ihr andere Symbole, Schriftart, Hintergründe, Boot-Animationen oder Töne könnt ihr das über den Hauseigenen Store kostenlos (manche kostenpflichtig) herunterladen und installieren. Der Shop wächst jeden Tag mehr und mehr – einfach schier unglaublich was ihr machen könnt.

Jenach dem ob ihr eher der Google-Typ oder der OnePlus-Typ seid, könnt ihr die Original-Google Icons und Optik einstellen oder euch ganz oder teilweise das System anpassen.

OnePlus One im Test Review (9)

Prozessor & Benchmark

Schon alleine beim durchlesen der technischen Daten stellt es mit die Nackenhaare. Man kombiniert hier einen extrem schnellen Arbeitsspeicher mit dem aktuell schnellsten Snapdragon 801 mit 2,5GHz, der deutlich mehr Power besitzt als die Konkurrenz. Durch 3 GB Ram und dem FullHD-Display kommt so eine schier unglaublich krasse Leistung auf die Strasse die ihr bei jedem Bewegung oder Start eine App mitbekommt. Apps starten superschnell und werden ohne Gedenksekunde geöffnet. Beim Zocken werden Levels schnell geladen, Ladezeiten gibt es fast keine.

Das OnePlus One meistert so eigentlich jede Aufgabe mit Bravur. Auch in Benchmarks rennt es der gesamten Konkurrent davon – sogar mit Abstand trotz gleicher Hardware. Hier merkt man, das OnePlus hart an der Software gearbeitet hat und alles optimal aufeinander abgestimmt hat.

OnePlus One im Test Review (11)

Kamera

Kommen wir zu einer Bauteil mit dem ich nicht so ganz zufrieden bin. Die verbaute 13 Megapixel Kamera von Sony löst sehr schnell aus, jedoch hat man hier noch genügend Luft nach oben aufzuholen.Erst durch das erst kürzlich veröffentlichte Update mit Clear Images kehrt die Schärfe zurück und macht wirklich tolle Bilder.

Auch bei der Kamera-Software hat sich OnePlus wirklich gedanken gemacht und lässt dem Nutzer die volle Kontrolle über die Kamera und den Einstellungen. Wer sich austoben möchte, kann hier sogar die Auslösezeit (Aufnahmen bis zu 8 Sekunden möglich) und die ISO-Werte freiwählen und anpassen. Sogar die Wahl des Video-Encoder (MPEG4, H.263 und H.264) und des Audio-Encoder kann frei eingestellt werden.

Für Videoaufnahmen steht neben den üblichen FullHD Aufnahmen auch ein 4K UHD und ein 4K DCI Modus zur Verfügung, der etwas größer ist als der übliche 4k-Standard.

Hauptkamera

Frontkamera Danke Schatz :)

Sonstiges.

  • Man verzichtet hier auf unnötige Feature wie einem IR-Port oder die IP-Zertifizierung.
  • Durch die große Community hinter CyanogenMod könnt ihr richtig viele Design-Änderungen vornehmen, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
  • Ebenso sind verschlüsselte SMS möglich, dafür muss der am anderen Ende ebenfalls ein CyanogenMod Telefon oder zumindest die Custom-Rom installiert haben.

Videos

Fazit

Für 300 Euro bekommt man hier ein wirklich wirklich wirklich geiles Gerät mit einer schier unglaublichen Leistung, die man sonst nur bei HighEnd-Modellen vorfindet. Wenn ihr die Chance bekommt, eines der extrem limitierten Modelle zu ergattern kauft es – ihr werdet den Kauf nicht bereuen!

[amazon_link asins=’B01HPOD5EG,B01MRSLH8F,B01JFXRJRY‘ template=’ProductGrid‘ store=’vittide04-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’48037966-63bf-11e7-938b-473523862316′]

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.