Statisiktool PIWIK soll laut Gericht datenschutzbedenklich sein und könnte viel Abmahnungen bringen Statisiktool PIWIK soll laut Gericht datenschutzbedenklich sein und könnte viel Abmahnungen bringen
Das Landgericht Frankfurt am Main stuft PIWIK als datenschutzbedenklich und als abmahnwürdig ein. Dies ist eine Warnung an alle Webseitenbetreiber die PIWIK nutzen. Das... Statisiktool PIWIK soll laut Gericht datenschutzbedenklich sein und könnte viel Abmahnungen bringen

Das Landgericht Frankfurt am Main stuft PIWIK als datenschutzbedenklich und als abmahnwürdig ein. Dies ist eine Warnung an alle Webseitenbetreiber die PIWIK nutzen.

Das Statistiktool Piwik ist ein Pendant zum Google Analytics, welches Daten auf dem eigenen Server auswerten und die IP-Adressen mit ihrem Besucherverlauf nicht um dem halben Globus sendet. Man kann damit genau feststellen, welche Seiten ein Nutzer aufgerufen hat, aus welcher Region diese kommt und welchen Browser er verwendet.

Der Teufel steckt im Detail

Es sieht wohl so aus, als ob den Richtern es offenbar ein Dorn im Auge ist, das man ohne die Verschleierung der IP-Adresse, den Weg des Nutzern zurückverfolgen könnte. Auch werde man nicht gefragt, ob man getrackt werden möchte oder nicht. Das Landgericht Frankfurt hat offenbar Sorgen damit, bestimmte Nutzer wieder zuerkennen, auch wenn es sich hierbei um Stammleser handelt, wie es bei jedem Blog der Fall ist.
Der Nutzer müsse selbst entscheiden können, ob seine Seitenaufrufe in die Statistik einfließen dürfen oder nicht. Das beisst sich mit dem Bericht des schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert, der PIWIK wegen seiner Datenschutzfreundlichkeit lobte und das es legal wäre.

Das Problem an der ganzen Sache ist trotz Verschleierung der IP-Adresse, ist das Piwik „eine Heuristik verwendet, die versucht, einen Besucher mit einem vorherigen Besuch zu identifizieren, indem bestimmte Daten berücksichtigt werden. Insbesondere sind dies die IP-Adresse, die Auflösung, der Browser, die verwendeten Plugins und das Betriebssystem“ verwendet. Ein Hinweis zur Widerspruchsmöglichkeit muss auch dann gegeben sein, wenn der Webseitenbetreiber das Piwik-Plugin AnonymizeIP einsetzt.

Jetzt stellt sich die Frage ob man theoretisch 2 identische Webseiten betreiben müsste, um wirklich jeden Nutzer zu fragen, ob man getrackt werden möchte, oder ob PIWIK die Möglichkeit besitzen müsste, die IP Adresse zu verschleiern. Auch stellt sich mir die Frage, ob man PIWIK weiterhin im Einsatz haben kann, ohne das es gleich Abmahnungen hagelt.

Klare Worte wären jetzt angebracht! Ich hätte gern ein mögliches Beispielchen..

Danke Henning von henning-uhle.eu  – Weitere Informationen bei Golem!

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