Bloatware muss deinstallierbar sein – Südkorea macht den Anfang Bloatware muss deinstallierbar sein – Südkorea macht den Anfang
In Südkorea soll man ab April Bloatware deinstallieren können, endlich! Hoffentlich kommt diese Sache auch nach Europa. Bloatware bezeichnet man Software, die bei einem... Bloatware muss deinstallierbar sein – Südkorea macht den Anfang

In Südkorea soll man ab April Bloatware deinstallieren können, endlich! Hoffentlich kommt diese Sache auch nach Europa.

Bloatware bezeichnet man Software, die bei einem neugekauften Gerät schon vorinstalliert ist und meistens richtig unnötig ist. Besonders Samsung übertreibt es hier gerne und ballert jede Menge Apps wie zb Lieferheld, HRS Hotels und Bild auf die Geräte. Samsung nennt das liebevoll Content Gifts und soll einen Mehrwert darstellen. Klar bekommt Samsung dafür einen Arsch voll Kohle, klar müssen sie es als gut verkaufen. Doch in Südkorea ist es den Nutzern und der Regierung ein Dorn in Auge, diese hat nun festgelegt, das Bloatware deinstallierbar sein soll.

Diese neue Richtlinie für Hersteller und Provider tritt ab April in Kraft und erlaubt jedem Nutzer, sämtliche Apps zu deinstallieren, die nach einem Firmware-Update wieder mit installiert werden. Besonders heavy ist das auf dem Samsung Galaxy S4 von SK Telecom, hier hatte Samsung 39 weitere Apps und 25 Apps vom Provider draufgeklatscht.

Ausnahmen gibt es natürlich auch, so dürfen Anwendungen, die mit WLAN, NFC, den Einstellungen und den App-Stores zusammenhängen natürlich fest verankert werden. Doch hier wird dann auch für Google Dienste eng, denn diese würden auch wie Samsung eigene Apps unter das Bloatware-Gesetz fallen und könnten deinstalliert werden.

Bislang gibt es für Europa noch kein „Gesetz“ dieser Art. Ich würde es aber auch in Deutschland begrüßen, ihr auch?

via Caschy, Smartdroid

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