Allview Viva i8: Das neue Tablet aus Rumänien im Test Allview Viva i8: Das neue Tablet aus Rumänien im Test
Über die Feiertage hatte ich die Möglichkeit ein neues Tablet aus dem Hause Allview zu testen und zwar das Viva i8, welches wie ein... Allview Viva i8: Das neue Tablet aus Rumänien im Test

Über die Feiertage hatte ich die Möglichkeit ein neues Tablet aus dem Hause Allview zu testen und zwar das Viva i8, welches wie ein Klon vom Konkurenten aus Cupertino aussieht.

Hierzulande ist der Hersteller Allview nicht wirklich bekannt, dieser hat zwar schon das ein oder andere Gerät vorgestellt, doch 2014 versucht man auch außerhalb von Rumänien bekannt zu werden. Allerhöchste Zeit das ich mir das Gerät mal ansehe und mich selbst überzeuge.

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Allview Viva i8 – Die technischen Daten

  • Display: 7,9 Zoll IPS Multitouch,1024 x 768 Pixel, IPS LCD
  • Prozessor: Intel Clover Trail Z2580 Dual-Core-SoC mit 2 GHz – Power satt!
  • Speicher:1 GB RAM, 16 GB internen Speicher , per Speicherkarte bis 32GB erweiterbar
  • Betriebssystem: Android 4.2.2
  • Kamera:5-Megapixel-Hauptkamera, 2 Megapixel Kamera auf der Vorderseite
  • Akku: 4.600 mAh

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Verarbeitung und Gehäuse

Schon beim auspacken stellt man fest, das es sich hierbei um ein sehr dünnes und wertiges Tablet aus Aluminium handelt. Die komplette Rückseite ist aus einem Stück, in das die technischen Innereien sowie das Display eingelassen ist. Von der Vorderseite gleicht das Viva i8 dem iPad ziemlich. Genauer sagt, dachte ich im ersten Augenblick ein Ipad in der Hand zu halten, nur die etwas abgerundeten Kanten und die minimalen Spaltmaße und ganz ganz kleinen Kantenunterschied zwischen Plastikfront und Alu-Rückseite trübten zu Beginn etwas das gute Feeling. Besonders die sehr dünne Bauform hat es mir angetan. Beim Druck auf das Display, sieht man das typische Bild, wenn man einen angeschalteten LCD-Bildschirm „eindrückt“.  Doch rundrum ist das Gehäuse für ein 200 Euro Tablet gut verarbeitet, doch es geht besser.

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Auf der Vorderseite haben wir das 7,9 Zoll große Display mit der Frontkamera in der Mitte, auf der rechten Seite den Power-Knopf und die Vol + und – und den MicroSD-Kartenslot in der Seite. Die linke Seite ist frei, auf der Oberseite finden wir den MicroUSB-Anschluss und den Kopfhörer-Anschluss. Auf der Rückseite finden wir links oben die Kamera, Mittig das Allview und Intel-Logo und 2 Lautsprecher auf der unteren Seite, die manchmal ohne Grund Geräusche machen. Doch dazu später mehr.

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Bildschirm und Kamera

Was ist bei einem Tablet besonders wichtig? Genau der Bildschirm. Dieser löst zwar nur mit 1024*768 Pixel auf, kann sich aber sehen lassen. Wenn auch mit ein paar Abstrichen. Die Helligkeit ist zwar hoch genug, doch sobald eine Lichtquelle (insbesondere die Sonne) draufbrägelt wird dann recht eng. Doch ich muss dazu sagen, es macht Spaß hier Filme oder Games drauf anzusehen, wenn man von der Auflösung absieht. Im unteren Bild sieht man die Unschärfe deutlich.

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Ganz im Gegenteil beurteile ich die Kameras, diese sind echt miserabel. Sowohl die Hauptkamera auf der Rückseite, als auch die Kamera auf der Vorderseite sind echt nicht der Rede wert. Wer echt kein Wert auf die Bilder legt, wird hier glücklich. Ich kann mich damit nicht wirklich identifizieren.

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Leistung und Software

Als ich das Gerät startet, lächelte mich zwar Android an, doch hier fehlte so einiges. Zwar fand ich hier den Android Browser, die Galerie, Google Mail, Maps und den Play Store doch es fehlten so einige Dinge die ich gewöhnt bin und auf jedem Gerät vorfinden möchte. Zb den vorinstallierten Google Chrome Browser, Google Plus oder auch nur die Kontakte (mal von Play Games, Facebook oder Twitter abgesehen) gab es auch kein vorinstalliertes Youtube. Richtig doof guckst dann aus der Wäsche wenn du das gewohnte Bild nicht vorfindest. Manuellen Nachladen ist nötig. First World Problems.

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Doch mal davon abgesehen, ist das Tablet ordentlich schnell, reagiert super auf Eingaben und hat Dank des Intel CPUs ordentlich Power, um auch bei Stresssituationen noch Luft nach oben zu haben. Besonders bei Benchmarks zeigt das Tablet seine Wahre Stärke. Und auch bei längerer Lagerzeit ( Standby mehr wie 17 Tage – gestetet) hat die Kiste ordentlich Restpower.

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Benchmark

Gerade noch das Tablet ein bisschen rund gemacht, kann es hier seine Wahre Stärke entfalten. Ich halte zwar nichts von solchen Tests, aber nur zur Vollständigkeit findet ihr unten eingebunden ein paar Benchmarks im direkten Vergleich mit dem Asus Google Nexus 7 2012 und dem HTC One. Ich bin offen gestandet etwas überrascht wie gut sich das Allview Viva i8 im Benchmark-Test schlägt.

Nachteile

Es stört mich an dem Tablet ein paar Kleinigkeiten, die sich aber summieren. Zum einen wäre der fehlende komplette Zugriff auf Google Daten, die ich oben schon beschrieb. Das könnte aber an fehlende Lizenzen hindeuten. Ein weiterer Punkt sind die genannten Lautsprecher, die immer mal wieder bei einem Tastendruck anfangen zu rauschen, zum Teil so laut, dass man es es auch mit einem halben Meter Abstand rauschen hört. Okay, ich gestehe ich habe geschulte Ohren und bin was rauschen und kläppern angeht, sehr empfindlich. Ich habe 2 Testgeräte hier vorliegen und beide rauschen, Fehler ausgeschlossen. Da die Firma hierzulande nicht so bekannt ist, bleibt nur der Weg direkt über den Hersteller zu gehen, der hiesige Handel kommt an diese Geräte nicht ran. Könnte im Garantiefall Probleme machen.

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Vorteile

Vorteile sehe ich hier bei der generellen Leistung des Tablets, die gut ist. Auch bei der Optik muss man hier einen Extrapunkt geben, die dem iPad wirklich sehr ähnlich ist. Herausragend ist der Intel CPU der stromsparend und Leistungsreserven hat, die echt beachtlich sind.

Eines fällt einem nur im direkten Vergleich mit anderen Geräten auf. Der GPS-Empfänger hatte innerhalb einer Sekunde meine Position während nebendran mein Nexus 7 noch die Maps-App lud. Bei wiederholten Versuch siegte immer wieder das Viva i8.

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Fazit

Wer auf der Suche nach einem Tablet für wenig Geld (ca 190 Euro) ist und sich ein bisschen mit der Materie auskennt, darf sich gern mal das Allview i8 ansehen. Weitere Informationen bekommt ihr direkt bei Allview auf der Webseite. Doch wie es mit dem zuküftigen Software-Support aussieht, ist noch ungeklärt..

  • Alex

    14. Januar 2014 #3 Author

    Hey, ich durfte auch das i8 von allview testen und habe meinen Artikel auf http://www.tablet-im-test.de/ veröffentlicht. Das mit dem Rauschen ist mir auch aufgefallen und habe ein Ersatzgerät erhalten. Auch dort lag das Problem vor, allerdings, nach einem Reset ist der Fehler wie von selbst verschwunden. Recht hast du mit den Lautsprechern, die sind wirklich sehr mies im Vergleich zu anderen Tablets.

    Grüße
    Alex

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