EasyAcc Power Bank mit 10.000mAh im Test EasyAcc Power Bank mit 10.000mAh im Test
Gerade jetzt bei diesem tollen schönen Wetter hocken die meisten von Euch sicherlich nicht zu Hause vor dem Rechner, sondern gehen mit Bier bepackt... EasyAcc Power Bank mit 10.000mAh im Test

Gerade jetzt bei diesem tollen schönen Wetter hocken die meisten von Euch sicherlich nicht zu Hause vor dem Rechner, sondern gehen mit Bier bepackt an den nächsten See, Fluss oder ins Schwimmbad. Doch eines kommt hierbei meistens zu kurz: Der Akku des geliebten Smartphones. Ich habe mal den EasyAcc Power Bank PB 100000 mit 10.000mAh für 28,99 Euro unter die Lupe genommen und auf Alltagstauglichkeit geprüft.

Lieferumfang

Was braucht man bei einem portablen Akku? Richtig, nicht wirklich viel:

  • Akku mit eingebauter 10.000mAh Lithium-Polymer-Batterie
  • USB-Kabel auf Apple 30pin Kabel (iPad 3 2, iPad / iPhone 4s 4 3GS / iPod)
  • Micro USB Kabel für alle gängigen Smartphones mit MicroUSB-Eingang
  • Handbuch, braucht eh keiner

www2013-06-16-18.13

www2013-06-16-16.42.56

Verarbeitung und Optik

Kommen wir zur Verarbeitung des Teils. Schon beim ersten Mal in die Hand nehmen, merkt man die Wertigkeit des mobiles Akkus. Schön solide holt man ihn aus der Packung und findet sich gleich mal an mobilen Powerpäckchen zurecht. Auf der Front befinden sich zwei DC 5V USB-Anschlüsse, der linke von beiden bringt mehr oder weniger 1 Ampere (schwankt von 280 mah bis 1050 mah) und der rechte satte 2 Amphere an die Stecker. Das reicht gut aus, um ein Tablet und ein weiteres Smartphone mobil kompett voll zu laden – gleichzeitig versteht sich. Das Bild unten zeigt die App Battery Wiget Monitor, welche unter anderem den Ladestrom über den 2 Amphere Ausgang genau anzeigt. Übliche Schwankungen können natürlich je nach Benutzung auftreten.

wwwIMAG1076

Auf der linken Seite befindet sich noch der Power-Knopf um den Ladevorgang zu aktivieren. Einmal kurz drücken und schon stehen die Geräte unter Strom. Sobald sich kein Gerät mehr in Benutzung befindet, schaltet sich die mobile Tankstelle nach ca 20 Sekunden ab. In wie weit sich der eingebaute Akku entladen hat, könnt ihr über die 4 wirklich leuchtstarken blauen LEDSs erkennen. Wenn ihr doch mal die 10.000 mAh (etwas weniger nutzbar wegen Eigenbedarf) aus dem Gerät gezogen habt, steckt ihr es einfach über die rechte Seite mit einem micro-USB Kabel an den häuslichen Strom. Die Lebensdauer dieses Akku wird mit ca 500 Ladezyklen angegeben und entspricht internationalen Sicherheitsnormen.

Aber Vorsicht: Im Lieferumfang wird kein Aufladegerät mit 2A mitgeliefert. Deshalb solltet ihr am besten noch gleich das entsprechende Ladegerät mitbestellen. Eine Aufladung mit einem herkömmlichen 1A Ladegerät von eurem Smartphone geht zwar auch, jedoch braucht ihr mindestens einen halben Tag für die Aufladung – da 10.000 mAh / 1A = ca 10 Stunden. Mit meinem Nexus 7 Ladegerät (2A) komme ich auf gute 5 Stunden bis 100%. (Aufgeladen wird über DC 5V/1,5 Amphere)

IMAG1056

Power im Vergleich

Doch wenn wir schon solange laden müssen, wie lange können wir den damit Spaß haben? Alleine schon die Herstellerangaben sind schon richtig nice. Okay, man muss ja auch nur die Akkuangabe des Smartphone gegen den EasyAcc Akku rechnen, und darüber freuen wie oft man den Akku mit diesem mobilen Akku laden kann. Natürlich können so nicht nur Smartphones oder Tablets, sondern auch Kamera, GPS oder auch iPods geladen werden. USB-Anschluss genügt.

Nachfolgend gleich ein paar Standard-Werte des Herstellers. Wenn man jetzt -wie bei mir am Wochenende- 2 Smartphones gleichzeitig mobil auflädt, halbiert sich das entsprechend. Als Berechnung dient jeweils ein kompletter Ladevorgang von 0% – 100%. Beim letzten Mal könnt ihr das angeschlossene Device eben noch ein bisschen Laden, aber nicht voll.

  • Apple iPhone 5 ca 7 volle Ladungen
  • Apple iPhone 4/4S ca 6 Aufladungen
  • Google Nexus 7 ca 2 Aufladungen
  • HTC One ca 3 Aufladungen
  • Motorola Razr i ca 4 Aufladungen
  • HTC One S ca 4 Aufladungen
  • Samsung Galaxy S3 ca 4 Aufladungen
  • Samsung Galaxy S4 ca 3 Aufladungen
  • Sony Xperia Z ca 3 Aufladungen

wwwIMAG1103

Negatives

Negatives bei einem mobilen Akku? Jup. Was mich ein bisschen stört, aber den anderen freut ist die Klavierlack-Optik die leider ziemlich schnell ein paar Macken bekommen kann. Kurz mal ein bisschen Sand im Rucksack und der Akku sieht furchtbar aus. War zwar bei mir noch nicht der Fall, aber kann jedem mal passieren. Zudem ist im Lieferumfang kein 2A Ladegerät dabei, was aber den Akku an sich in seiner Funktion nicht beeinträchtigt.

Die sehr hellen blauen LEDs stören mich indirekt auch. Sie schauen zwar schick aus, jedoch leuchten bzw blinken im Ladevorgang ziemlich helle, was besonders Nachts zu einem potentiellen Störfaktor werden kann.

wwwIMAG1094

Fazit

Wer viel und gerne und vorallem jetzt im Sommer unterwegs ist, sollte sich mal Gedanken über einen mobilen Akku machen. Ich hatte ihn jetzt eine Woche mit mir abends rumgetragen und bin sehr zufrieden mit dem Teil. Es ist einfach ein tolles Gefühl unterwegs den Akku laden zu können. Besonders wer oft in Praxen, oder am See Zeit verbringt, wird es verstehen. Für knapp 30 Euro ist es das Geld auf jeden Fall Wert. Kaufempfehlung!

Zum Schluss möchte ich mich bei www.preis.de bedanken, die diesen Test erst möglich gemacht haben. Danke!

Disclaimer: Trotz der Unterstützung, spiegelt dieser Test meine komplette und direkte Meinung zu diesem Produkt wieder!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.