JuliensBlog wegen Volksverhetzung verurteilt – GDL-Video mit juristischem Nachspiel JuliensBlog wegen Volksverhetzung verurteilt – GDL-Video mit juristischem Nachspiel
Der YouTuber JuliensBlog aka Julien Sewering kennt man wegen seiner übertriebenen Art, nun wurde er wegen Volksverhetzung in einem Video über die Gewerkschaft der... JuliensBlog wegen Volksverhetzung verurteilt – GDL-Video mit juristischem Nachspiel

Der YouTuber JuliensBlog aka Julien Sewering kennt man wegen seiner übertriebenen Art, nun wurde er wegen Volksverhetzung in einem Video über die Gewerkschaft der Lokführer GDL verurteilt.

JulienBlog oder auch Julien ist ein bekannter YouTuber, der gerade wegen seinen recht provokanten Videos auffällt und vor nichts Halt macht. Hierbei hat Julien nicht nur einen sehr aktiven Youtube-Kanal mit 1,3 Millionen Fans, sondern hatte auch mit einem Musik-Album für ordentlich Aufsehen gesorgt. Dabei reichen seine Finger bis ins JulienBlogBattle (Kurz JBB) hinein, in dem er Wettbewerbe für Hiphopper ins Leben gerufen hatte und seine Künstler mit einem extrem hohen Preisgeld lockte. Doch seinen Haupterfolg hatte er mit seinen satirischen und sehr heftigen Videos auf seinem Kanal Juliensblog.

Den absoluten Abschuss hatte er mit dem Video gegen die GDL geschafft. Hier beleidigte er die GDL und alle Lokführer als “Hurensohn-Armee”, “Dreckbastarde” und „Vergasen sollte man die Mistviecher.“ und vielen weiteren Bemerkungen. Gerade weil sie laut Julien ständig streiten und kaum dafür arbeiten müssten. Den heftigsten Part untermalte er mit Bildern aus dem KZ und sagte dazu: „Wisst ihr noch, wie die Juden mit Zügen nach Auschwitz transportiert wurden ? Man sollte die Zugführer da hinbringen. Ich fahr den Zug und zwar umsonst. Und ohne zu streiken”

Jap der hat gesessen und dafür aus er nun bezahlen. Die obige Aussage verstößt nämlich gegen § 130 Absatz 3 StGB (Volksverhetzung) und bekommt dafür ein entsprechendes Urteil: 8 Monate Haft, eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und eine Strafe von 15.000 Euro. Die hohe Strafe berechnet sich an den regelmäßig hohen Einnahmen durch YouTube und sonstigen Einnahmen. Alleine im Jahre 2014 hatte er über 90.000 Euro durch seine Videos auf Youtube verdient.

Hier das Video um das es dreht:

Hier eine leicht zensiertere und weniger aggressivere Version:

Julien beteuerte immer seine Unschuld und berief sich auf seine künstlerische Freiheit. Ob diese Freiheit nun damit überschritten wurde oder nicht, darf jetzt jeder für sich selber entscheiden.

Was sagt ihr zu diesem Urteil? Ist es legitim und wird deshalb mit Recht hinter Gitter gesteckt oder war Julien innerhalb der Grenze?

Quelle. WN via PCwelt via Mobilenote / Bildquelle: https://www.facebook.com/JuliensBlogTV

Dennis Vitt

Ich bin das Gesicht, der Admin und derjenige, den ihr wegen seiner frechen und ehrlichen Meinung anschnauzen dürft. #Blogger #Kaufmann #Android #Freak #Freiburg

  • Flying_Phil

    Wer Grenzen überschreitet, muss mit den Konsequenzen Leben!