Datensicherheit bei Fitness-Trackern: 7 von 8 fallen durch – Spionage möglich Datensicherheit bei Fitness-Trackern: 7 von 8 fallen durch – Spionage möglich
Die Sicherheit bei Fitness-Tracker scheint es laut einer groß angelegten Studie nicht zu geben – 7 von 8 untersuchten Fitness-Trackern machen eine Langzeit-Spionage von... Datensicherheit bei Fitness-Trackern: 7 von 8 fallen durch – Spionage möglich

Die Sicherheit bei Fitness-Tracker scheint es laut einer groß angelegten Studie nicht zu geben – 7 von 8 untersuchten Fitness-Trackern machen eine Langzeit-Spionage von außerhalb möglich.

Die Universität in Toronto hat den Datenschutz diverser bekannter Fitness-Tracker genauer untersucht und kam zu einem erschreckenden Ergebnis. Besonders bei der Datensicherheit fallen 7 von 8 Hersteller durch. Mit von der Partie waren die Hersteller Apple, Basis, Fitbit, Garmin, Jawbone, Withings und Xiaomi. Doch welchen Hersteller trifft es besonders hart und welcher hat alles verfügbare eingebaut, um die Daten der Nutzer zu schützen?

Da man die ganzen Fitness-Geräte neben dem Sport, auch beim normalen Alltag und sogar beim Schlafen am Arm hat, ist gerade das Thema Sicherheit eigentlich ein ganz großes Thema. Man erfährt zb wie gesund oder fit man ist und ob man genügend Sport für den Tag gemacht hat oder nicht. Damit man das ganze selbst auswerten kann, müssen die gesammelten Daten per Bluetooth an das Smartphone geschickt werden und genau hier setzen viele Hersteller nicht auf das Thema Sicherheit, obwohl man hier viele „persönliche Daten“ austauscht.

Da es global keine genaue Definition gibt, welche Informationen als „persönlich“ gelten und damit gesichert übertragen werden müssen, liegt es so im Auge des Betrachters. In der EU ist das jedoch klarer definiert. Alles was Rückschlüsse auf die Gesundheit des Trägers gibt, muss gesichert übertragen und speziell geschützt werden. Doch nun aber zu den Herstellern und den Sicherheitsmängeln.

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Garmin ist bekanntlich ein großer Hersteller der Fitnessgeräte und leider das absolute Schlusslicht was die Sicherheit der Tracker angeht. In der Software von Garmin gibt es sehr grobe Sicherheitsmängel und zudem erfolgt die Übertragung der Daten ungesichert. Schlecht sind laut der Universität auch die Geräte der beiden Hersteller Jawbone und Withings, die schwerwiegende Sicherheitslücken beinhalten und eine Manipulation der Daten zulassen. Diese Geräte sollte man auf keinen Fall für „Versicherungstarife“ nutzen.

Als einziger Hersteller setzt nur Apple auf die Bluetooth-LE-Privacy, die ein ständiges Tracken des Nutzer unmöglich machen und damit wesentlich besser für die Sicherheit des Nutzers ist, weil man mit der Zeit die Bluetooth ID wechselt. So lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wann eine Bluetooth-ID eines Armbandes eine Strecke abläuft und wieder zurück kommt.

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Bevor die Universität die Ergebnisse in einer PDF veröffentlichte, hatte man die einzelnen Firmen angeschrieben, nur Fitbit und Basis sowie der kleinerer Hersteller Mio zeigten sich beeindruckt und wollen nun bei der Sicherheit nachbessern. Warum es gerade die drei schlimmsten Firmen Garmin, Jawbone sowie Withings nicht machen, verstehe ich nicht.

Habt ihr euch einen Fitnesstracker gegönnt und wie zufrieden seit ihr damit? Habt ihr einen von einer bekannten Firma mit einem Sicherheitsproblem oder dürft ihr euch glücklich schätzen?

Quelle t3n

Dennis Vitt

Ich bin das Gesicht, der Admin und derjenige, den ihr wegen seiner frechen und ehrlichen Meinung anschnauzen dürft. #Blogger #Kaufmann #Android #Freak #Freiburg