Chrome Kompression „Brotli“ geht an den Start: Bis 26 Prozent schneller Chrome Kompression „Brotli“ geht an den Start: Bis 26 Prozent schneller
Google wird in Kürze die Integration eines neuen Algorithmus zur Datenkompression im hauseigenen Browser vornehmen: Der Name bringt mir jetzt schon ein Lächeln auf... Chrome Kompression „Brotli“ geht an den Start: Bis 26 Prozent schneller

Google wird in Kürze die Integration eines neuen Algorithmus zur Datenkompression im hauseigenen Browser vornehmen: Der Name bringt mir jetzt schon ein Lächeln auf die Lippen.


Laut dem Google Mitarbeiter Ilya Grigorik sind die Arbeiten an „Brotli“ schon soweit fortgeschritten, dass man es in den kommenden Versionen von Google Chrome einbauen wird. Man wird also in Kürze „Zopfli“ durch „Brotli“ ersetzen und auch diesmal hat es nichts mit der Schweiz zu tun, auch wenn es leicht schwyzerdütsch klingt. Man lehnt sich hierbei nur an den Schweizer Backwaren an, wie an den Süßspeisen bei den Android Versionen.

Mit Brotli bringt man einen neuen Komprimierungs-Algorithmus der eine 20 bis 26 Prozent höhere Kompressionsrate aufweist und sich damit sowohl für Bilder, als auch für Web-Inhalte an sich eignet. Dies bringt natürlich schnellere Ladezeiten bei Webseiten. Aufs Ganze gesehen bringt das untern Strich auch eine verbesserte Akkulaufzeit, weil die Smartphones weniger „rechnen“ müssen.

Für die Geeks sei gesagt, dass man mit Brotli auch CSS, HTML, JavaScript um 17 bis 25 Prozent verkleinern kann. Wer bisher auf das Datenformat deflate setzt, wird auf kurz oder lang umdenken müssen, weil es nicht mehr unterstützt wird. Das neue Brotli will man auf allen 6 Plattformen einsetzen, die momentan noch mit Blink laufen. Hierzu zählen dann Linux, Chrome OS, Android, Android WebView, Windows und Mac OS X.

Wer mit der Canary-Version von Chrome unterwegs ist, kann sich Brotli bereits schon jetzt mit chrome://flags#enable-brotli freischalten. Was man dabei noch beachten sollte, dass man Brotli nur auf HTTPS-Verbindungen einsetzen kann.

Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster und behaupte, dass die sichtbaren Verbesserungen und Verschnellerungen für den Nutzer nicht sichtbar sind oder nur im ganz marginalen Bereich. Hier wird es aber die Menge an Formaten und Webseiten ausmachen, die dann damit klar kommen und es unterstützen.

via zdnet


Dennis Vitt

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